Camino Primitivo – Unterwegs auf dem ältesten Jakobsweg

Hier sind man eine Landkarte, auf der der Camino Primitivo eingezeichnet ist.
Kurz und intensiv: Der 310 Kilometer lange Camino Primitivo ist der schwerste Jakobsweg.

Der Camino Primitivo ist der älteste Jakobsweg und gilt vor allem bei ambitionierten Wanderern und Pilgern als Geheimtipp.

Anspruchsvoll verläuft die Route des Camino Primitivo von Oviedo bis nach Santiago de Compostela durch die spanischen Regionen Asturien und Galicien. Während sich auf den populäreren Jakobswegen zeitweise wahre Menschenmassen bewegen, verspricht dieser vor allem eines: Abgeschiedenheit und Ruhe inmitten einer großartigen Natur. Einer der Hauptgründe, weshalb immer mehr mit dem „ursprünglichsten“ aller Jakobswege liebäugeln.

Doch für wen ist der Camino Primitivo geeignet? Was genau zeichnet ihn aus? Wie lange dauert das Unterwegs-sein und wie viele Etappen benötigt man für den Camino Primitivo? Wie sieht das Wegprofil aus? Mit welchen Höhenunterschieden muss man rechnen? Gibt es genügend Herbergen oder andere Unterkünfte auf diesem ältesten Jakobsweg? Welche Jahreszeit eignet sich am besten für die Wander- und Pilgerreise? Welche Ausrüstung benötigt man? Wie kann die Anreise zum Camino Primitivo erfolgen? Wie hoch sind die Reisekosten? …

Antworten finden sich in diesem Beitrag ebenso wie Tipps für die Vorbereitung und praktische Navigationshilfen für den Camino Primitivo in Form von Karten wie GoogleMaps und GPS-Daten.

Inhaltsverzeichnis

Camino Primitivo: der Ursprüngliche

Karte und Wegvarianten
– Camino Primitivo Karte, GoogleMaps und GPS-Daten
– Etappen, Länge und Dauer des Camino Primitivo
– Wegbeschreibung
– Höhenprofile

Wissenswertes
– Anreise- und Abreise
– Reisezeit und Wetter
– Unterkünfte und Herbergen
– Kosten

Tipps und Infos für die Vorbereitung
– Etappen- und Reiseplanung
– Packliste
– Pilgerausweis
– Weiterführende Links und Kontakte
– Von Erfahrungen profitieren

Camino Primitivo: der Ursprüngliche

Überlieferungen zu Folge war der rund 310 Kilometer lange Camino Primitivo vor vielen Jahrhunderten der meistbenutzte Pilgerweg Asturiens und Galiciens. Heute jedoch spielt er eine eher untergeordnete Rolle im Vergleich mit anderen Jakobswegen. So waren es trotz der seit einigen Jahren steigenden Tendenz auch 2019 lediglich gut vier Prozent der Jakobswegreisenden, die im Pilgerbüro in Santiago de Compostela für diesen Weg registriert wurden.

Dieses Balkendiagramm zeigt eine Statistik des Pilgerbüros mit der Verteilung des Pilgeraufkommens 2019 unter den verschiedenen Jakobswegen.
Nur rund vier Prozent der Jakobswegreisenden wählten 2019 den Camino Primitivo.

Ganze 15.715 von insgesamt 347.578 erfassten Wanderern und Pilgern gelangten demnach von Oviedo aus in die Pilgerhauptstadt Spaniens. Dabei wäre der Camino Primitivo sicher für viele eine Reise wert.

Camino Primitivo: (K)ein Weg für Anfänger?

Von manch einem als schönster Jakobsweg bezeichnet, gibt es einige Gründe, sich den Camino Primitivo genauer anzusehen:

  1. Bei rund 310 Kilometern Länge ist die notwendige „Auszeit“, die man für den Camino Primitivo mit zwölf bis vierzehn Lauftagen benötigt, überschaubar.
  2. Obwohl der Camino Primitivo nicht sehr populär ist, verfügt er über eine gute Infrastruktur sowohl im Hinblick auf Unterkünfte und Herbergen als auch in Sachen Wegbeschilderung. Achtung: Verpflegungsmöglichkeiten sind unterwegs oft rar. Ausreichend Proviant und Getränke im Gepäck ist daher auf jeder Etappe empfehlenswert.
  3. Der älteste Jakobsweg punktet mit seinen atemberaubenden, häufig (von Menschenhand) unberührten Landschaftsbildern, die insbesondere in Asturien von der Berglandschaft Nordspaniens geprägt sind. Gebirgspässe, Täler, Wälder und Wiesen wechseln sich ab und sorgen bei Naturliebhabern für Begeisterung.
  4. Ruhe und Einsamkeit zeichnen den ursprünglichen Weg ebenso aus, wie ein hohes Maß an Authentizität.
  5. 2015 wurde der Camino Primitivo in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Sein Reichtum an kulturellem, historischem und religiösem Erbe ist an vielen Stellen entlang des Weges zu bewundern und findet seinen Anfang am Startpunkt: an der Kathedrale von Oviedo.
  6. Allerdings ist der Camino Primitivo mit seinen bergigen Strecken und dem steten Auf und Ab bei größeren Höhenunterschieden schwieriger als andere Jakobswege. Er ist äußerst anspruchsvoll und benötigt eine gute Grundkondition. Daher kommen hier vor allem erfahrene (Berg-)Wanderer auf ihre Kosten. Für Ungeübte ist dieser Weg leider nur bedingt empfehlenswert. Falls man ihn aber dennoch in Erwägung zieht, kann es sinnvoll sein, sich etwas mehr Zeit zu nehmen und die Distanzen zwischen den Etappen ein wenig zu verkürzen.
Das Bild zeigt einen Waldweg mit einem großen Bach und im Hintergrund eine Steinbrücke.
Natur pur anstatt Asphalt bietet der „Ursprüngliche“ Jakobsweg.

Fazit: Der Camino Primitivo hat sowohl landschaftlich als auch historisch gesehen viel von seinem ursprünglichen Charakter behalten. Nicht überlaufen, bietet er eine ausreichende Infrastruktur und ermöglicht das Unterwegs-sein in einer im wahrsten Sinne des Wortes „naturbelassenen“ Umgebung – körperliche Fitness vorausgesetzt.

Camino Primitivo Karten, GoogleMaps und GPS-Daten

Aber wo genau verläuft nun die Camino Primitivo Route? Ein Blick auf die Karte hilft bei der Orientierung.

Der offizielle Startpunkt ist Oviedo, die Hauptstadt Asturiens. Von dort aus führt der Camino Primitivo durch das Kantabrische Gebirge bis nach Galicien, wo er gut 50 Kilometer vor Santiago de Compostela in den Camino Frances mündet.

Der älteste Jakobsweg gleicht dabei nicht selten einer Mittelgebirgstour mit Höhepunkten wie zum Beispiel den über 1.100 Meter hoch gelegenen Pass Puerto del Palo. Um diesen zu erreichen, stehen – wie aus der folgenden Google Map ersichtlich – zwischen den Ortschaften Borres und Berducedo zwei durchaus schweißtreibende Wegvarianten zur Verfügung.

Camino Primitivo Wegvariante über Pola de Allande
Im Allgemeinen wird die rund 28,5 Kilometer lange Etappe von Borres nach Berducedo über Pola de Allande empfohlen (siehe blaue Linie). Dank der Infrastruktur auf diesem Weg kann diese Strecke bei Bedarf auch in zwei Etappen gelaufen werden.

Camino Primitivo Wegvariante über die Hospitalroute
Eine solche Streckenteilung ist bei der Wegvariante über die traditionelle Hospitalroute (siehe orangefarbene Linie) jedoch nicht möglich. Sie ist zwar vier Kilometer kürzer, verfügt jedoch über keinerlei Infrastruktur. Hinzu kommt, dass die Wege und Pfade in abgeschiedenen Gegenden mitten im Gebirge verlaufen. Durchhalten ist hier gefragt – bei jedem Wetter.

Navigation auf dem Camino Primitivo

Ruhe und Abgeschiedenheit sind wesentliche Merkmale des Camino Primitivo und gleichzeitig die Hauptgründe, weshalb viele Wanderer und Pilger auf diesem Jakobsweg gerne Navigationshilfen mitführen. Um im Fall der Fälle in den teilweise sehr einsamen Gegenden die Orientierung nicht zu verlieren, sind heute digitale Wegbegleiter wie die obige GoogleMap oder GPS-Daten das Mittel der Wahl.

Die vollständige Camino Primitivo Route im .gpx-Format kann übrigens hier im HelloWorld DownloadCenter direkt heruntergeladen werden – selbstverständlich kostenlos. Einfach auf den Banner klicken.

Das Bild zeigt den Werbebanner für kostenlosen GPS-Daten des Camino Primitivo.

Camino Primitivo Etappenplanung, Länge und Dauer

Über Pola de Allande oder über die Hospitalroute: Wie lange dauert der Camino Primitivo? Eine beispielhafte Etappenplanung, die vor allem für geübte Wanderer mit guter Grundkondition geeignet ist, sieht man hier:

Etappevon - bisDistanz
Camino Primitivo . Region Asturien . Etappen 1-7 . ca. 157/153 km
1Oviedo - Grado25,5 km
2Grado - Salas22,5 km
3Salas - Tineo19,5 km
4Tineo - Borres16 km
5aBorres - Berducedo
Wegvariante über Pola de Allande
28,5 km
5bBorres - Berducedo
Wegvariante über Hospitalroute
24,5 km
6Berducedo - Grandas de Salime20 km
7Grandas de Salime - Fonsagrada25 km
Camino Primitivo . Region Galicien . Etappen 8-11 . ca. 100 km
8Fonsagrada - O Cadavo24 km
9O Cadavo - Lugo29,5 km
10Lugo - Ferreira26,5 km
11Ferreira - Melide20 km
Camino Primitivo auf den Spuren des Camino Frances . Etappen 12-13 . ca. 53 km
12Melide - Salceda25,5 km
13Salceda - Santiago de Compostela27,5 km

Dank der recht gut ausgebauten Infrastruktur sind aber auch weitaus geringere Tagesdistanzen möglich und je nach persönlicher körperlicher Fitness auch sinnvoll. Denn wie sagt ein japanisches Sprichwort so schön:

„Ob Du eilst oder langsam gehst, der Weg vor Dir bleibt derselbe.“

Camino Primitivo Wegbeschreibung

Der Camino Primitivo führt durch die beiden spanischen Regionen Asturien und Galicien und hält hier wie kein anderer Jakobsweg jede Menge Auf- und Abstiege für Wanderer und Pilger bereit. Das Schöne jedoch: Betrachtet man andere Jakobswege, läuft man auf dem Camino Primitivo kaum entlang befahrener Straßen und Asphaltpisten, sondern kann sich vor allem auf viele Wald-, Wiesen-, Feldwege und kleinere Pfade freuen.

Bergwandern in Asturien . Camino Primitivo Etappen 1 bis 7

Stationen: Oviedo > Grado (25,5 km) > Salas (22,5 km) > Tineo (19,5 km) > Borres (16 km) > Berducedo (28,5 km über Wegvariante Pola de Allande /24,5 km über Wegvariante Hospitalroute) > Grandas de Salime (20 km) > Fonsagrada (25 km)

Oviedo, der Startpunkt des Camino Primitivo, befindet sich auf einer Höhe von 230 Metern ü. d. M.. Von der Kathedrale aus beginnt die Reise auf dem ältesten Jakobsweg.

Die ersten beiden Etappen von Oviedo über Grado nach Salas eignen sich wunderbar zum Aufwärmen. Die Schönheit des Weges kann man dabei bereits erahnen. Auf schmalen Pfaden läuft man noch moderat bergauf und bergab. Feld- und Schotterwege wechseln sich ab und führen durch die grüne Landschaft, kleinere Dörfer und am Fluss entlang.

Schritt für Schritt rückt dabei das „Bergsteiger-Feeling“ des Camino Primitivo langsam näher. Bei den Etappen drei und vier geht es von Salas über Tineo bis in das kleine Örtchen Borres. Auf teils steilen Wegabschnitten bewegt man sich kontinuierlich aufwärts bis zur 900 Meter Höhenlinie – stets von der Kulisse der kantabrischen Berglandschaft begleitet.

Doch der Camino Primitivo führt noch weiter hinauf. Im Laufe der (in der Regel) fünften Tagesetappe erreicht man zwischen Borres und Berducedo den Pass Puerto del Palo. Um dorthin zu gelangen, wird man aber erst einmal vor eine Entscheidung gestellt: Soll diese fünfte Etappe über „Pola de Allandes“ (Etappe 5a) oder über die „traditionelle Hospitalroute“ (Etappe 5b) verlaufen? Eine Frage, die vor allen Dingen in Abhängigkeit von der eigenen Kondition und des individuellen Sicherheitsbedürfnisses zu beantworten ist.

Wegvariante Pola de Allandes (Etappe 5a) oder traditionelle Hospitalroute (Etappe 5b)?

Das Wetter ist ebenso gut wie die Kondition? Die Vorstellung von über 24 kraftanstrengenden und anspruchsvollen Kilometern in der Einsamkeit des kantabrischen Gebirges schreckt nicht ab? Man kann ohne Bedenken eine Etappe lang auf die wortwörtliche „Zivilisation“ in jeglicher Form verzichten? Dann steht dem Gang über die traditionelle Hospitalroute des Camino Primitivo nichts im Wege. Die ganze Zeit über geht es auf abgeschiedenen Pfaden mitten durch die Berge, mit (bei gutem Wetter und klarer Sicht) garantiert überwältigenden Aussichten. Hier macht der „ursprüngliche“ Jakobsweg seinem Namen echte Ehre.

Die rund vier Kilometer längere Variante über Pola de Allande ist im Hinblick auf die zu bewältigenden Höhenmeter nicht unbedingt weniger anstrengend, hat jedoch zwei große Vorteile: Zum einen kann man auf dieser Strecke bei Bedarf nach rund 12 Kilometern einen Zwischenstopp einlegen. Es gibt Übernachtungs- und Einkaufsmöglichkeiten, um sich mit Proviant zu versorgen, bevor es anschließend steil hinauf auf den Pass Puerto del Palo geht. Darüber hinaus schätzen vor allem auch Alleinreisende oder weniger geübte Wanderer und Pilger das gute Gefühl, dass das nächste Haus oder die nächste Straße nicht allzu fern sind.

Zwei Höhepunkte auf dem Camino Primitivo

Am Puerto del Palo in einer Höhe von 1.146 Metern ü. d. M. treffen beide Wegvarianten wieder zusammen und gemeinsam geht es weiter bis in das noch rund neun Kilometer entfernte Etappenziel Berducedo.

Bei der nächsten – in der Regel sechsten – Etappe kennt der Camino Primitivo vor allem eine Richtung: nach unten. Der wunderschön gelegene Salime-Stausee steht auf der Agenda. Doch bis man die Landschaft bewundern kann, muss erst einmal ein gut 800 Meter langer anstrengender Abstieg bewerkstelligt werden. Dann, nach rund acht Kilometern schließlich unten angekommen, geht es auch schon wieder nach oben. Nach einem konstanten Anstieg erreicht man Grandas de Salime, das letzte Tagesziel in Asturien.

Bevor man jedoch Galicien erreicht, wartet im Laufe der siebten Etappe zwischen Grandas de Salime und Fonsagrada mit dem Puerto del Acebo auf 1.160 Metern ü. d. M. noch ein weiterer Pass darauf, überquert zu werden. Ein letzter Gruß an die fantastische kantabrische Bergwelt…

TIPP: Da der Camino Primitivo viele Kilometer durch bergiges Gelände mit teils steilen Auf- und Abstiegen verläuft, gibt es einen Ausrüstungsgegenstand, der auf keinen Fall auf der Packliste fehlen sollte: Trekkingstöcke. Sie entlasten die Knie und sorgen für mehr Trittsicherheit. Mehr Infos zur Ausrüstung liefert der Beitrag „Packliste Jakobsweg“.

Camino Primitivo in Galicien . Etappen 8-13

Stationen: Stationen: Fonsagrada > O Cadavo (24 km) > Lugo (29,5 km) > Ferreira (26,5 km) > Melide (20 km)

Ab Fonsagrada befindet man sich nun auf galicischem Boden. Das Gebirge Asturiens wird langsam durch das für Galicien typische hügelige Gelände abgelöst.

Während die achte Etappe von Fonsagrada bis nach O Cadavo noch verhältnismäßig anspruchsvoll ist, wirkt die neunte Etappe des Camino Primitivo bis in die Stadt Lugo trotz ihrer rund 30 Kilometer fast wie Urlaub für den Körper.

Die „Großstadt“ lädt zum Verweilen ein und eignet sich bestens für einen Ruhetag. Als Weltkulturerbe ausgezeichnete Bauwerke wie die alte Römische Mauer besichtigen, am Ufer des Rio Mino schlendern oder in alten Tavernen die Seele baumeln lassen sind nur einige der Optionen, in Lugo eine schöne Zeit zu verbringen, bevor die Reise fortgeführt wird.

Lugo – noch 100 km bis Santiago de Compostela
Die alte Römerstadt Lugo gehört zu den 20 beliebtesten Jakobsweg-Startorten. Sicher nicht ganz ohne Grund: Wer sich von hier aus zu Fuß auf den Weg nach Santiago de Compostela begibt, erfüllt nämlich die sogenannte 100-Kilometer-Regel, die Voraussetzung, um in der Pilgerhauptstadt die begehrte Pilgerurkunde – die Compostela – zu erhalten.

Bei den nächsten beiden Camino Primitivo Etappen gelangt man in einem gemütlichen Auf und Ab zunächst nach Ferreira und anschließend in die Stadt Melide. Der Weg präsentiert sich ohne größere Besonderheiten. Eukalyptus am Wegrand, Wiesen und Felder: Es ist eine angenehme Strecke, umgeben von der mittlerweile gewohnten Ruhe des ältesten Jakobsweges. Bald wird sich dies jedoch ändern.

Auf den Spuren des französischen Jakobswegs (Etappen 12-13)

Stationen: Melide > Salceda (25,5 km) > Santiago de Compostela (27,5 km)

Elf Tagesetappen und über 250 Kilometer lang lebte der Camino Primitivo von Abgeschiedenheit, Ursprünglichkeit und faszinierenden Bergpanoramen. Dann folgt die Ankunft in Melide – und damit für die meisten der Kulturschock.

Ab Melide mündet der Camino Primitivo nämlich in den populären Camino Frances mit allen Vor- und Nachteilen. Ein Pluspunkt: In Melide hat man Gelegenheit den fast schon legendären Pulpo á Feira der Pulperia Ezequiel zu probieren, die sich schon bei so vielen Jakobswegreisenden einen Namen machte. Außerdem begegnet man vermehrt Gleichgesinnten, was viele als angenehme Abwechslung nach der Einsamkeit auf dem Camino Primitivo empfinden.

Auf dem Bild sieht man eine Schale mit Pulpo á Feira, daneben Brot und roter Wein in einer weißen Schlüssel.
Typisch Galicien und einfach lecker: der legendäre Pulpo á Feira

Allerdings: Dieses Gefühl hält längst nicht bei allen an. Angesichts der spürbaren „Kommerzialisierung“ sehnt sich manch einer schnell wieder nach der Atmosphäre inmitten der kantabrischen Berge. Eine Atmosphäre, die man die letzten 50 Kilometer bzw. zwei Etappen „in den Fußstapfen des Camino Frances“ bis nach Santiago de Compostela nicht mehr findet.

Dafür ist der Gang auf dem Jakobsweg bei weitem nicht mehr so anstrengend und herausfordernd. Bei den zwei Etappen von Melide nach Salceda und dann weiter nach Santiago de Compostela gleicht das Unterwegs-sein einer längeren Cool-Down-Phase. In vollen Zügen kann man die grüne Umgebung Galiciens genießen und sich (je nach Jahreszeit) schon einmal an die Menschenmassen gewöhnen, die sich ihren Weg bis in die Pilgerhauptstadt bahnen.

LESETIPP: Alle Infos zum Camino Frances: von Etappen und Wegbeschreibung über Unterkünfte und Reisezeit bis zu Tipp für die Planung.

Höhenprofil Camino Primitivo – Ein einziges Auf und Ab

Der Camino Primitivo ist bis zur Einmündung in den Camino Frances ein im wahrsten Sinne des Wortes „natürlicher“ und vielseitiger Weg, der vor allem vom kantabrischen Gebirge geprägt wird. Das macht sich selbstverständlich auch in den Höhenprofilen bemerkbar.

Wer sich auf den Camino Primitivo einlässt, muss sich dessen bewusst sein, dass auf dem größten Teil der Route täglich mehrere hundert Höhenmeter zu bewerkstelligen sind. In Zahlen bedeutet dies, dass den ambitionierten Wanderer und Pilger gut 10.600 Meter aufwärts und annähernd die gleiche Höhendifferenz wieder abwärts erwarten, bevor das Ziel erreicht wird.

Höhenprofil Asturien: von Oviedo bis Fonsagrada

Oviedo – Fonsagrada
Etappen 1-7 . Distanz ca. 150 km
Anstieg: ca. 6.350 m . Abstieg: ca.5.500 m
Min. ca. 40 m . Max. ca. 1.150 m

Insbesondere in Asturien zeigt sich, weshalb dem Camino Primitivo der Ruf des schwierigsten Jakobsweges vorauseilt. Unentwegt geht es bergauf und bergab: Im Durchschnitt sind es jeweils 800 bis 900 Höhenmeter pro Tag mit Höhepunkten über 1.000 Metern ü. d. M. bei den Pässen Puerto del Palo und Puerto del Acebo.

Diese Kurvengrafik zeigt das Höhenprofil des ältesten Jakobsweges in Asturien.
Das Höhenprofil in Asturien ist von der kantabrischen Bergwelt geprägt.

Höhenprofil Galicien: von Fonsagrada bis Santiago de Compostela

Fonsagrada – Santiago de Compostela
Etappen 8-13 . Distanz ca. 160 km
Anstieg: ca. 4.260 m . Abstieg: ca. 5.100 m
Min. ca. 250 m . Max. ca. 1.100 m

Die 1.000 Meter Höhenlinie erreicht man in Galicien nur noch einmal, nämlich während der achten Etappe zwischen Fonsagrada und O Cadavo in Höhe der Ruinen des Hospital de Peregrinos Montouto. Dann geht es Stück für Stück – unterbrochen vom ein oder anderen moderaten Aufstieg – bergab, bis man zum tiefsten Punkt bei Santiago de Compostela gelangt.

Hier sieht man eine Grafik, die das Höhenprofil des Camino Primitivo in Spanien zeigt.
Hügeliges Höhenprofil auf dem ältesten Jakobsweg in Galicien.

An- und Abreise zum Camino Primitivo

Relativ kurz, aber intensiv: So lässt sich der Camino Primitivo auf den Punkt bringen. Die vorstehenden Ausführungen machen deutlich, dass dieser Jakobsweg jeden begeistern kann, der nicht nur Ruhe und Abgeschiedenheit, sondern auch eine körperliche Herausforderung sucht. Will man sich nun tatsächlich auf den Weg begeben, gibt es einige Möglichkeiten, den Startpunkt Oviedo zu erreiche, wie die nachfolgenden Beispiele zeigen. Bitte beachten: Die Angaben zu Reisedauer und Kosten verstehen sich jeweils zzgl. Zeit und Kosten für den Transfer vom Heimatort zum Flughafen und umgekehrt.

Beispiele für die Anreise zum Startpunkt Oviedo

Anreise über den Flughafen Aeropuerto de Asturias
(Hinweis; Der rund 26 Kilometer von Oviedo entfernte Flughafen ist in den Suchmaschinen auch unter „Flughafen Asturias“ bzw. „Flughafen Oviedo“ zu finden.)

Flug München – Madrid > Weiterflug nach Oviedo (Aeropuerto de Asturias)
Reisedauer ca. 5 Stunden . Kosten: 100 € bis 160 €
> Weiterfahrt mit dem Bus . Oviedo Flughafen > Oviedo
Reisedauer ca. 45 Minuten . Kosten: 5 € bis 8 € (Alsa)

Anreise über Bilbao
Flug Frankfurt – Bilbao
Reisedauer ca. 2 Stunden bei Direktflug . Kosten: 60 € bis 220 €
> Weiterfahrt mit dem Bus . Bilbao Flughafen > Oviedo
Reisedauer ca. 4 Stunden . Kosten: 18 € bis 35 € (Alsa, Flixbus)

Anreise über Santiago de Compostela
Flug Köln – Madrid > Weiterflug Santiago de Compostela
Reisedauer ca. 6 Stunden . Kosten: 45 € bis 120 €
> Weiterfahrt mit dem Bus . Santiago de Compostela Flughafen > Oviedo
Reisedauer ca. 5 Stunden . Kosten: 18 € bis 40 € (Alsa, Flixbus)

Abreisebeispiele aus Santiago de Compostela

Die Abreise von Santiago de Compostela ist normalerweise unkompliziert. Mit dem Flughafen-Shuttleservice der Busgesellschaft Empresa Freire gelangt man von der Innenstadt zum Flughafen. Nachteil: Viele Flüge beinhalten (wie auch bei der Anreise) teils zeitaufwändige Zwischenstopps.

TIPP: Von Porto (Portugal) aus erreicht man meist mehr deutsche Zielflughäfen via Direktflug als von Santiago de Compostela. Trotz einer rund 3,5 Stunden dauernden Busfahrt ist die Reisedauer bei beiden Abreiseorten vergleichbar.

Beispiel:
Bus Santiago de Compostela Busbahnhof – Flughafen > Flug über Madrid nach Stuttgart Flughafen
Reisedauer: ca. 6,5 Stunden (inkl. 2 Stunden Umstieg) . Kosten: zwischen 50 € und 180 €

Bus Santiago de Compostela Busbahnhof > Porto, Flughafen > Direktflug nach Stuttgart Flughafen
Reisedauer: ca. 6 Stunden bei Direktflug . Kosten ca. 80 € bis 150 €

Links für die An- und Abreise Planung

Für die Planung der eigenen An- und Abreise ist der Blick auf folgende Internetplattformen sinnvoll. Hier erhält man schnell einen Überblick zu Verkehrsmitteln und Reiseoptionen für den Camino Primitivo:

Verkehrsmittelübergreifend
Rome2Rio

(Fern-)busverbindungen
Flixbus

Öffentliche Verkehrsmittel in Spanien
Alsa
Empresa Freire (Flughafen-Shuttleservice von Santiago de Compostela zum Airport)

Reisezeit und Klimadaten

Der Entschluss steht: Bei der nächsten (Jakobsweg-)reise soll der Camino Primitivo die Route nach Santiago de Compostela vorgeben. Aber wann soll es losgehen?

Ein Blick auf das Pilgeraufkommen und die Klimadaten hilft dabei, die individuell beste Reisezeit für den Camino Primitivo zu finden.

Pilgeraufkommen Camino Primitivo

Wie anfangs bereits erwähnt und in nachstehender Grafik zu sehen, hält sich das Pilgeraufkommen auf dem ältesten Jakobsweg in Grenzen. Mit überfüllten Wegen und belegten Unterkünften muss daher nicht oder nur selten gerechnet werden.

Dieses Balkendiagramm zeigt das Pilgeraufkommen auf dem Camino Primitivo pro Monat.
Eindeutiger „Höhepunkt“ des Pilgeraufkommens auf dem Camino Primitivo: der August

Das Wetter auf dem Camino Primitivo

Anstelle der Sorge um eine Unterkunft steht bei der Frage nach der besten Reisezeit auf dem Camino Primitivo eher die Frage nach dem Wetter im Vordergrund.

Wie die beiden folgenden Klimadiagramme veranschaulichen, wird das Klima sowohl in Asturien als auch in Galicien durch den atlantischen Ozean beeinflusst. Mit milden Temperaturen, die im Sommer selten über 25 Grad hinausgehen und im Winter tagsüber in der Regel nicht unter 10 Grad fallen, findet man hier im Prinzip das ganze Jahr über gute Wandervoraussetzungen.

Hier sieht man das Klimadiagramm für Asturien in Spanien

Hier sieht man das Klima auf dem Camino Primitivo in Galicien.
Mit Niederschlägen muss man auf dem Camino Primitivo immer rechnen.

Allerdings gibt es zwei Einschränkungen:

  1. Beide Regionen sind für ihr unbeständiges Wetter bekannt. Bei durchschnittlich 12 Regentage pro Monat muss stets mit Niederschlägen gerechnet werden, glücklicherweise jedoch selten über Stunden oder gar Tage hinweg.
  2. Im Winter kann es in den höheren Regionen und an den Pässen des kantabrischen Hochgebirges zu Schnee und Glätte kommen. Da dies bei den teils sehr steil auf- und abwärts führenden Wegen gefährlich werden kann, sollte eine Winterwanderung sehr gut überlegt sein.

Die beste Reisezeit für den Camino Primitivo

Landschaftlich gesehen hat jede Jahreszeit auf dem Camino Primitivo ihren ganz besonderen Reiz. Wer jedoch von der geringsten Regenwahrscheinlichkeit und den meisten Sonnenstunden profitieren möchte, sollte den Zeitraum Ende April/Anfang Mai bis Anfang Oktober für eine Tour auf dem Camino Primitivo wählen.

LESETIPP: Ein guter Regenschutz – je nach Jahreszeit ergänzt um ausreichenden Kälteschutz – sollte auf dem Camino Primitivo jederzeit griffbereit sein. Welche Ausrüstung darüber hinaus noch auf einer Jakobswegreise relevant sein könnte, dazu mehr im Beitrag Jakobsweg-Packliste.

Übernachten auf dem Camino Primitivo

Anders als auf den populären Jakobswegen ist die Wahl der besten Reisezeit für den eher wenig frequentierten Camino Primitivo nicht so sehr vom Pilgeraufkommen abhängig. Mit seinem relativ gutem Herbergennetz muss man zumindest bis zur Einmündung in den französischen Jakobsweg in der Regel nicht mit ausgebuchten Unterkünften rechnen.

Man sollte aber beachten, dass längst nicht in jedem Dorf Übernachtungsmöglichkeiten oder gar Pilgerherbergen existieren. Es ist daher ratsam, bereits bei der Etappenplanung die Tagesziele entsprechend zu wählen. Einen ersten Überblick zur Herbergensituation entlang des Camino Primitivo zeigt die folgende GoogleMap. Die Standorte sind mit dem HelloWorld-Logo markiert.

Alternativ zu Pilgerherbergen bieten sich auf dem Camino Primitivo aber natürlich auch Übernachtungen in Hotels und Pensionen an. Der Vorteil: Im Gegensatz zu Pilgerherbergen kann man diese über einschlägige Buchungsportale bequem vorreservieren. Nachteile: weniger „Pilgeratmosphäre“ und höhere Kosten.

LESETIPP: Mehr Infos zu Übernachtungsmöglichkeiten auf Jakobswegen und Wissenswertes über die besonderen Gepflogenheiten in Pilgerherbergen gibt es im Beitrag „Pilgerherbergen und andere Unterkünfte“.

Camino Primitivo Reisekosten

Doch wie hoch sind die Kosten auf dem Camino Primitivo tatsächlich? Eine Frage, die man nicht allgemein beantworten kann, da viele Ausgaben vom individuellen Bedarf und Anspruch abhängen. Dennoch hier ein paar erste Anhaltspunkte:

  • Bei Kalkulation des Reisebudgets sind sowohl einmalige, zeitunabhängige Ausgaben als auch Kosten pro Reisetag zu betrachten.
  • Einmalige Ausgaben zum Beispiel für die Ausrüstung hängen vor allem davon ab, ob bereits eine Wanderausstattung vorliegt oder erst komplett beschafft werden muss. Die Anschaffungskosten können sich dann schnell bei 200 € bewegen – nach oben keine Grenze gesetzt.
  • Die Ausgaben unterwegs sind vor allem abhängig von den gewählten Unterkünften und der Verpflegung. Bei Übernachtungen in Pilgerherbergen und als Selbstversorger können bereits 20 € pro Tag ausreichen. Wer hingegen lieber in Hotels nächtigt und in Restaurants und Bars einkehrt, muss schnell mit einem Tagesbudget von 50 € und mehr rechnen.
  • Hinzu kommen weitere optionale Kosten wie Eintrittsgelder für kulturelle Einrichtungen oder für die ein oder andere „Belohnung“, die man sich unterwegs gönnen möchte.
  • Aber auch für unvorhergesehene Ausgaben, die zum Beispiel für die Gesundheit notwendig werden könnten, ist es sinnvoll eine kleine Reserve einzuplanen.
LESETIPP: Wer detaillierte Informationen zur Kalkulation der Camino Primitivo-Tour sucht, findet diese im Beitrag „Jakobsweg Kosten: Wie teuer ist die (Pilger-)reise?“.

Camino Primitivo Vorbereitung

Der Camino Primitivo ist ganz sicher eine (Jakobsweg-)Reise wert und wird jeden begeistern, der sich auf die besonderen Herausforderungen dieses Weges einlässt. Doch bis man die ersten Schritte auf dem ältesten Jakobsweg zurücklegt, sind noch einige Vorbereitungen zu treffen. Hier ein kurzer Überblick zu den wichtigsten Überlegungen:

Etappen- und Reiseplanung

  • Wie lange soll die Tour auf dem Camino Primitivo inkl. An- und Abreisetage dauern?
  • Ist ein längerer Aufenthalt in Santiago de Compostela oder einer sonstigen Stadt für eine Besichtigungstour geplant? Wie viele Tage?
  • Welche Distanz erscheint pro Tag bewältigbar? Wie lange sollen die Etappen sein?
  • Sollen unterwegs feste Pausentage eingelegt werden, falls ja in welchem Ort?
  • Sollen sicherheitshalber Puffertage berücksichtigt werden, falls der Körper unerwartet eine Verschnaufpause benötigt?
  • Über welche Wegvariante will man zum Pass Puerto del Palo gelangen?
  • Wie soll die An- und Abreise erfolgen?
  • Wann ist der gewünschte Starttermin?
TIPP: Bei der Planung der Etappenlängen unbedingt beachten, dass auf dem Camino Primitivo viele Höhenmeter zu bewältigen sind. Aus diesem Grunde empfiehlt es sich das Tagespensum nicht zu hoch anzusetzen. Dies gilt insbesondere für die Etappen durch das bergige Asturien und hinauf auf die Pässe.

Camino Primitivo Packliste

Der Reisetermin steht fest und der CountDown läuft. Langsam aber sicher rückt nun im Zuge der Vorbereitungen einer der wesentlichsten Punkte in den Vordergrund: das Erstellen der Packliste für den Camino Primitivo.

Welche Utensilien sollen mit ins Gepäck? Welche Ausrüstung ist vorhanden? Was muss noch besorgt werden? Fragen, die individuell zu beantworten sind, denn was für den einen unverzichtbar ist, ist für den anderen unnötiger Ballast. Doch es gibt (mindestens) drei Gegenstände, die aufgrund der Eigenschaften des Camino Primitivo auf keinen Fall fehlen dürfen:

  • Wanderstöcke
  • Regenkleidung
  • feste Wanderschuhe
LESETIPP: Wer mehr zum Thema Ausrüstung für den Camino Primitivo wissen möchte, findet jede Menge Hinweise und Tipps im Beitrag „Packliste Jakobsweg: Das kommt in den Rucksack“.

Pilgerausweis auf dem Camino Primitivo

Für viele ebenfalls ein unverzichtbares Utensil ist der Pilgerausweis. Diesen benötigt man für die Übernachtung in öffentlichen und kirchlichen Pilgerherbergen, um am Ende des Weges die Pilgerurkunde – die Compostela – empfangen zu dürfen oder einfach auch nur als späteres Andenken an die Reise auf dem Camino Primitivo.

LESETIPP: Was genau der Pilgerausweis ist, wo man ihn erhält und wie man ihn unterwegs verwendet, darüber informiert der Beitrag „Der Pilgerausweis für den Jakobsweg“.

Wer am Startpunkt oder Zielort Informationen rund um den Camino Primitivo oder zu Unterkünften benötigt, kann sich an die Touristeninformationszentren und das Pilgerbüro in Santiago de Compostela wenden:

Oviedo
Asturias Tourist Informations-Zentrum
Plaza de la Constitución, 4
Tel.: +34 984 49 35 63

Santiago de Compostela
Zentrales Tourismusbüro
Turismo de Santiago
Rua do Vilar, 63
Tel.: +34 981 55 51 29

Pilgerbüro Oficina de Acogida al Peregrino
Rua Carretas, 33
Tel.: +34 981 568 846

TIPP: Der Camino Primitivo stellt große Herausforderungen an den Körper und vielleicht sehnt sich manch einer das ein oder andere Mal danach, ohne zusätzlichen Ballast auf dem Rücken unterwegs zu sein. Für diesen Fall stehen Transportdienstleister wie Caminofacil zur Verfügung, die den Rucksack von Etappenziel zu Etappenziel fahren.

Dies ist ein Screenshot der Webseite von Caminofacil, ein Anbieter für Rucksacktransport auf dem Jakobsweg.
Ohne Ballast auf dem Camino Primitivo dank Rucksacktransportleistungen.

Camino Primitivo Erfahrungsaustausch

Pilgerstammtische und Jakobsweg-Coaching

Die Vorfreude auf den Camino Primitivo ist groß, die Spannung steigt. Wie schön wäre es, sich jetzt mit anderen über die bevorstehende Jakobswegreise auszutauschen und von Erfahrungen zu profitieren. Die regionalen Pilgerstammtische sind hierfür ein idealer Treffpunkt. Wo diese zu finden sind, zeigt nachstehende GoogleMap.


TIPP: Darüber hinaus lädt HelloWorld zu einem kostenlosen Jakobsweg-Coaching ein und klärt im persönlichen Telefonat gerne anstehende Fragen.

HelloWorld NEWS – Newletter für Jakobswegreisende

Mehr Informationen über Jakobswege gewünscht? Bei HelloWorld gibt es ständig neue Beiträge und nützliche kostenlose Downloads. Um auf dem Laufenden zu bleiben, einfach für die „HelloWorld NEWS“ anmelden und automatisch über Neuigkeiten unterrichtet werden.

Die Abbildung zeigt den Promotionbanner für HelloWorld NEWS für Jakobswegreisende.


Fragen, Anregungen?
Auf HelloWorld sind alle Beiträge und Downloads kostenlos. Gerne lassen wir uns aber mit konstruktiven Rückmeldungen, Lob oder Kritik bezahlen. Wie hat Euch der Beitrag zum Camino Primitivo gefallen? Hinterlasst hier einfach Euren Kommentar und unterstützt uns so bei der Weiterentwicklung dieser kostenlosen Informationsplattform zum Thema Jakobsweg. Vielen Dank.

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