Camino Finisterre . 25 Momentaufnahmen vom Weg ans Ende der Welt

Das ist das Einstiegsbild zur Galerieserie des Camino Finisterre, in der Bilder 25 Aufnahmen vom Weg zwischen Santiago und Finisterre zeigen.

Dieser Teil unserer Galerieserie zum „Abenteuer 50 Tage Camino Portugues Rundwanderweg“ widmet sich Bildern vom Jakobsweg Camino Finisterre. Bilder eines Weges, der durch die galicische Hügellandschaft bis hin zur Atlantikküste führt…

Weiter bis ans Ende der Welt: Camino Finisterre

Für die meisten Pilger ist Santiago de Compostela Ziel und Endpunkt ihres Jakobsweges, aber längst nicht für alle. Manche gehen weiter, zu Fuß bis ans Ende der Welt. Vier bis acht Etappen lang (je nach gewählter Route und Geschwindigkeit) ziehen sie nochmals ihre Wanderschuhe an und den Rucksack auf, um direkt – oder wie wir über Muxia – nach Finisterre zu gelangen.

Auch wenn dieser Weg streng genommen nicht zu den Jakobswegen gehört, da er in Santiago de Compostela anfängt und nicht dort endet, stellt er doch für viele nochmals ein Highlight dar, das selbstverständlich auch bei unserem Rundwanderweg nicht fehlen durfte. Warum? Ist es das Ankommen am „Ende der Welt“ oder die Strecke dort hin? Vermutlich etwas von Beidem, denn wie ein leider unbekannter Autor es einmal formulierte:

„Auch wenn der Weg das Ziel ist, irgendwann wäre es schön anzukommen.“

Aber werfen wir doch einfach einen Blick in unsere Bildergalerie mit Eindrücken von unterwegs.

Von Santiago nach Finisterre: lohnenswerte (Mehr-)Kilometer

Unschwer zu erkennen sind die landschaftlichen Gegensätze, die die von uns gewählte Variante des Camino Finisterre über Muxia zu bieten hat. Auf der einen Seite kann man das Wandern durch eine hügelige Umgebung mit Wäldern und Feldern genießen, auf der anderen Seite spürt man Küstenfeeling pur direkt am Atlantik.

Betrachtet man die Bilder vom Landesinneren, fällt vor allem eines auf: Häufig wirken die Landstriche wie ausgestorben. Hier und da ein paar Häuser aus Stein, mittelalterliche Brücken führen über kleine Flüsse, ein paar Kühe kreuzen den Weg. Man bewegt sich in sehr weitläufigen Gebieten, durchzogen mit Pfaden, die bis zum Horizont zu reichen scheinen.

Das Kontrastprogramm dazu ist das tiefe Blau des Meeres, das irgendwann aus der Ferne auftaucht, einige Kilometer bevor der erste großartige Höhepunkt dieser Tour in greifbare Nähe rückt. Die Rede ist von Muxia, einem kleinen Küstenort mit Postkartencharme und der wundervollen Wallfahrtskirche A Virxe da Barca, die malerisch direkt an der Costa da Morte steht.

Doch dieser Anblick ist nur der Beginn einer Reihe an unvergesslichen Eindrücken von der Küste Galiciens. Zwischen Muxia und Finisterre zeigt sie sich von ihrer rauen Seite. Schroffe Felslandschaften wechseln sich mit wunderschönen Stränden ab, bis man das Ziel buchstäblich vor Augen hat: das Kap Finisterre mit seinem Leuchtturm, der die Spitze der kleinen Halbinsel ziert und dem berühmten „0-Kilometer-Stein“, den jeder kennt, der sich mit dem Thema Jakobsweg schon einmal beschäftigt hat.

Bilder vom Jakobsweg Camino Finisterre

Verweilen wir ein wenig beim Anblick dieses Bildes. Zumindest für einen Moment träumen, eines Tages auch dort zu stehen oder sich daran erinnern, wie es war, als man den eigenen Weg am Kap beendet hat, dankbar für die Erlebnisse und dafür, dass man es geschafft hat anzukommen…

Wir wünschen eine schöne kurzweilige (Bilderbuch-)Reise ans Ende der Welt und freuen uns auf Eure Kommentare.

Lust auf mehr Bilder?
Hier findest Du unsere gesamte Galerieserie zum Camino Portugues Rundwanderweg.

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