Camino Finisterre – Der Weg ans Ende der Welt

Hier sieht man die Karte des Camino Finisterre mit der Route von Santiago de Compostela ans Ende der Welt.
Zwei Wege führen von Santiago de Compostela nach Finisterre

Auf zum Camino Finisterre, auf ans Ende der Welt! Das Ziel Santiago de Compostela ist erreicht, aber für einige Wanderer und Pilger ist dies lange noch nicht die Endstation vom Jakobsweg. Die Krönung des oft wochenlangen Unterwegs-seins soll vielmehr das Kap Finisterre an der galicischen Küste sein. Jenseits der trubeligen Pilgerhauptstadt verspricht man sich von diesem Ort Ruhe und Zeit zur Besinnung nach einer ereignisreichen Jakobswegreise. Doch wie kommt man dort hin, nach Finisterre? Zu Fuß? Mit öffentlichen Verkehrsmitteln?

Wissenswertes rund um den Caminio Finisterre, Tipps zur Planung und Antworten auf zahlreiche Fragestellungen gibt es in diesem Beitrag:

Wie lange ist der Camino Finisterre? Wie viele Etappen muss man einplanen, wenn man ihn zu Fuß gehen möchte? Wie schwer oder leicht ist die Strecke zu bewältigen? Wie sieht das Höhenprofil aus? Wie steht es um die Unterkunftssituation? Gibt es Herbergen auf dem Camino Finisterre? Benötigt man zur Übernachtung einen Pilgerausweis? Was hat es mit den Urkunden „Fisterrana“ und „Muxiana“ auf sich? Und: Welche Busverbindungen existieren zwischen Santiago de Compostela und dem Kap Finisterre?

Außerdem: Wegbeschreibungen, Karten, GoogleMaps und GPS-Daten.

Inhaltsverzeichnis

– Camino Finisterre: (k)ein letzter Jakobsweg

Karte und Wegvarianten
– Camino Finisterre Karte, GoogleMaps und GPS-Daten
– Camino Finisterre Etappen und Länge
– Camino Finisterre Wegbeschreibung
– Kurztrip von Finisterre nach Muxia
– Von Santiago de Compostela nach Finisterre mit dem Bus
– Höhenprofile

Wissenswertes
– Anreise- und Abreise
– Reisezeit und Wetter
– Unterkünfte und Herbergen auf dem Camino Finisterre
– Kosten

Tipps und Infos für die Vorbereitung
– Etappen- und Reiseplanung
– Packliste
– Pilgerpass
– Urkunden Fisterrana und Muxiana
– Weiterführende Links und Kontakte
– Von Erfahrungen profitieren

Camino Finisterre: (k)ein letzter Jakobsweg

Vorab: Genau genommen zählt der Camino Finisterre nicht zu den Jakobswegen, da er nicht in Santiago de Compostela endet, sondern dort startet. Eher selten wird (bislang) dieser Weg daher als eigenständige Reise geplant und begangen, sondern versteht sich in den meisten Fällen als eine Art Verlängerung eines bereits zurückgelegten Jakobsweges. Eigentlich schade, bietet die rund 100 Kilometer lange Route des Camino Finisterre gleich mit zwei Wegvarianten eine lohnenswerte mehrtägige Wanderung durch Galicien mit einem absoluten Höhepunkt: das Ankommen am Kap Finisterre, am berühmten „Kilometerstein Null“.

Hier sieht man den Kilometerstein Null, der am Kap Finisterre steht.
Ziel vieler Jakobswegreisender: der Kilometerstein Null am Kap Finisterre.

Wer die Gelegenheit hat, den Sonnenuntergang dort draußen am Leuchtturm mit Blick über den Atlantik zu genießen, ist meist überwältigt von der Magie dieses Fleckchen Erde am westlichsten Zipfel des europäischen Kontinents.

Aber nicht nur das Kap Finisterre, sondern auch das Unterwegs-sein auf dem Camino Finisterre selbst ist vielversprechend und abwechslungsreich.

Camino Finisterre Karte, GoogleMaps und GPS-Daten

Doch wo genau verläuft nun der Weg, der von Santiago de Compostela an das Kap Finisterre führt? Die nachfolgende Karte skizziert den Streckenverlauf der beiden Wegvarianten des Camino Finisterre.

Wie man anhand der GoogleMap erkennen kann, teilen sich beide Varianten zunächst einmal den rund 60 Kilometer langen ersten Streckenabschnitt von Santiago de Compostela bis nach O Logoso/Hospital. Kurz danach trennen sich die Wege (vgl. Kreuzsymbol in der Karte):

Camino Finisterre Wegvariante über Cee
Der blauen Linie auf der Karte weiter folgend, geht es nach links über Cee entlang der Ria Corcubion nach Finisterre. Diese klassische Route beträgt insgesamt rund 90 Kilometer und wird in der Regel in vier bis fünf Etappen zurückgelegt.

Camino Finisterre Wegvariante über Muxia
Die orangefarbene Linie in der GoogleMap zeigt den Verlauf der zweiten Variante des Camino Finisterre und führt über das Hafenstädtchen Muxia bis zum „Ende der Welt“. Ist man dort angekommen, hat man insgesamt rund 115 Kilometer in fünf bis sechs Tagen zurückgelegt.

Sicher navigieren auf den Wegvarianten des Camino Finisterre
Die Wegbeschilderung mit der typischen Jakobsmuschel und gelben Pfeilen ist auf dem Camino Finisterre recht gut, wenngleich nicht so lückenlos wie auf den populären Jakobswegen Camino Frances oder Camino Portugues. Insbesondere bei der Wegvariante über Muxia kann die Wegweisung teilweise lückenhaft und manchmal auch missverständlich sein. Um sicher zu navigieren und ungewollte Umwege auf dem Weg von Santiago de Compostela nach Finisterre zu vermeiden, nutzen viele (Jakobsweg-)reisende daher heutzutage gerne auch schon einmal digitale Unterstützung, um im Fall der Fälle wieder auf den richtigen Weg zu gelangen.

Dabei haben sich vor allem digitale Karten wie die vorstehende Google Map bewährt. Wer hingegen GPS-Daten bevorzugt findet diese zusammen mit einem ausführlichen Etappenplan im HelloWorld DownloadCenter zum kostenlosen Herunterladen. Einfach gleich hier auf den Banner klicken.

Hier sieht man einen Banner mit dem Schriftzug Camino Finisterre GPS-Daten und Etappenplan sowie einer Abbildung des PDF-Dokumentes zum Download.

Camino Finisterre Etappen und Länge

Aber wie kann die genaue Etappenplanung aussehen? Welche Tagesziele bieten sich an, mit welchen Distanzen von Ort zu Ort? Die nachfolgende Übersicht zeigt beispielhaft die Etappen für den gemeinsamen Wegabschnitt des Camino Finisterre sowie für die beiden sich daran anschließenden Wegvarianten über Cee bzw. über Muxia.

Etappevon - bisDistanz
Teil 1 . Gemeinsamer Wegabschnitt . Etappen 1 - 3 . ca. 60 km
1Santiago de Compostela - Negreira20 km
2Negreira - Santa Marina 21 km
3Santa Maria - O Logoso/Hospital18 km
Teil 2a . Wegvariante über Cee . Etappen 4a - 5a . ca. 28 km
4aO Logoso/Hospital - Cee14,5 km
Cee - Corcubion2 km
5aCorcubion - Finisterre (Zentrum)11 km
Teil 2b . Wegvariante über Muxia . Etappen 4b - 6b . ca. 54 km
4bO Logoso/Hospital - Quintans15,5 km
5bQuintans - Muxia10 km
Muxia - Lires14,5 km
6bLires - Finisterre (Zentrum)13,5 km
Teil 3 . Von Finisterre Zentrum bis zum Leuchtturm am Kap Finisterre 3,5 km
TIPP: Beide Wegvarianten lassen sich übrigens auch miteinander verbinden. Wer sich zunächst für den Camino Finisterre über Cee entscheidet, hat immer noch die Option im Anschluss binnen ein oder zwei weiterer Tagesetappen die Strecke von Muxia nach Finisterre in umgekehrter Richtung zu laufen und von Muxia aus die Rückreise anzutreten.

Camino Finisterre zu Fuß: Wegbeschreibung

Für welchen Weg man sich zwischen Santiago de Compostela, Finisterre und – nicht zuletzt – Muxia auch entscheidet, dass alle Varianten durchaus ihren Reiz haben, lässt die genauere Betrachtung der Route erahnen.

Gemeinsamer Wegabschnitt . Camino Finisterre Etappen 1-3 (Teil 1)

Stationen: Santiago de Compostela > Negreira (20 km) > Santa Marina (21 km) > O Logoso/Hospital (18 km)

Der Camino Finisterre startet wie bereits erwähnt für alle Wegvarianten an einem gemeinsamen Punkt: Santiago de Compostela.

Von der Kathedrale aus geht es zu Beginn der ersten Etappe ein letztes Mal durch die Gassen der Pilgerhauptstadt in Galicien. Die Route der Stadt raus führt durch einen Park, über den Rio Sarela und dann aufwärts, hinein in ein Waldstück. In ländlicher Umgebung bewegt man sich durch Eukalyptuswälder und auf wenig befahrenen, alten Asphaltstraßen Richtung Negreira.

Während man sich Schritt für Schritt dem ersten Tagesziel nähert, geht es vorbei an alten Anwesen, umgeben von steinernen Mauern. Alte Steinbrücken wie die mittelalterliche Ponte Maceira vermitteln den Eindruck, als sei die Zeit stehen geblieben. Eine Atmosphäre, die auch die nächsten beiden Etappen prägt.

Das Bild zeigt die mittelalterliche Brücke Ponte Maceira in Galicien.
Flussüberquerung auf der mittelalterlichen Brücke „Ponte Maceira“ auf dem Weg nach Negreira.

Auch bei der zweiten rund 21 Kilometer langen Etappe von Negreira nach Santa Marina läuft man wieder abwechselnd auf Waldwegen und Landstraßen. Letztere sind jedoch wenig befahren, so dass nur selten der Autoverkehr die Ruhe des Weges stört. Im Gegenteil: Es ist ländlich, sehr ländlich. Anstatt Fahrzeuge kreuzen Kühe den Weg, die von Weidefeld zu Weidefeld geleitet werden und auf Dorfstraßen geht es durch kleine Streusiedlungen.

Auf der dritten und letzten gemeinsamen Etappe der beiden Wegvarianten des Camino Finisterre gelangt man von Santa Marina aus nach rund 13 Kilometern in das kleine Örtchen Olveiroa. Nachdem bis dorthin immer wieder die alten Landstraßen die Route vorgegeben haben, läuft man nun durch ein schönes Naturgebiet bis Logoso und weiter nach Hospital de Logoso, Tagesziel der dritten und Startpunkt der vierten Etappe.

Moment der Entscheidung auf dem Camino Finisterre

Gleich zu Beginn der vierten Etappe kommt man an einen Kreisel auf der Landstraße, an dem zwei Kilometersteine die weitere Richtung des Camino Finisterre weisen. Links der Weg nach Finisterre, der mit exakt 29,693 km ausgewiesen ist, rechts der Weg zum kleinen Hafenstädtchen Muxia, das man in genau 26,589 km erreichen soll.

Das Foto zeigt zwei Kilometersteine, die die Richtung nach Finisterre und Muxia weisen.
Über Cee oder Muxia? Zwei unterschiedliche Wege führen an das Kap Finisterre.

Spätestens jetzt muss man sich entscheiden, ob man direkt ans Ende der Welt weiterwandern möchte oder einen (durchaus lohnenswerten) Umweg in Kauf nimmt.

Wegvariante über Cee . Etappen 4a-5a (Teil 2a)

Stationen: O Logoso/Hospital > Cee (14,5 km) > Corcubion (2 km) > Finisterre Zentrum (11 km)

Der direkte Weg nach Finisterre ist im Grunde binnen eines Tages zu bewerkstelligen. Wer es jedoch etwas gemütlicher mag und entsprechend Zeit hat, kann diese Strecke in die Etappen 4a und 5a aufteilen.

Etappe 4a des Camino Finisterre ist rund 16,5 Kilometer kurz. Hier bewegt man sich auf unbefestigten Straßen über Felder und durch Waldstücke. Nachdem man eine Weile auf kleinen Wegen durch die relativ einsame Landschaft gegangen ist, sieht man nach der Hälfte der Strecke bereits in der Ferne den Atlantik und langsam beginnt der Abstieg Richtung Küste.

Das Bild zeigt einen Waldweg auf dem Camino Finisterre Richtung Cee, auf dem ein Mann mit Rucksack wandert.
Viele Kilometer des Camino Finisterre führen über breite Waldwege und Forststraßen.

Die wunderbare Landschaft der Ria Corcubion vor Augen, landet man zunächst in der kleinen Hafenstadt Cee. Von dort aus geht es rund zwei Kilometer weiter bis in den denkmalgeschützten Ort Corcubion hinein. Das kleine Fischerdörfchen mit seiner charmanten Altstadt lädt ein letztes Mal zum Verweilen ein. Nur noch ein Tag, dann ist bereits die Reise auf dem Camino Finisterre vorbei.

Der Endspurt, den man mit Etappe 5a zurücklegt, beträgt lediglich 11 Kilometer. Es sind 11 wunderschöne Kilometer mit ständigem Küstenblick, auf denen Finisterre sichtbar Schritt für Schritt in greifbare Nähe rückt.

Das Bild zeigt den Blick auf Finisterre an der Ria Corcubion bei blauem Himmel.
Tolle Aussichten auf dem Weg nach Finisterre entlang der Ria Corcubion

Über Sardineiro de Abaixo verläuft die Strecke an der Meeresbucht entlang, vorbei am großen Strand Praia Langosteira hinein ins Zentrum der Stadt am Ende der Welt.

Wegvariante über Muxia . Etappen 4b-6b (Teil 2b)

Stationen: O Logoso/Hospital > Quintans (15,5 km) > Muxia (10 km) > Lires (14,5 km) > Finisterre Zentrum (13,5 km)

Über die zweite Wegvariante kommt man nicht ganz so schnell in Finisterre an. Der Umweg von rund 25 Kilometern wird dafür aber garantiert belohnt.

Die insgesamt 54 Kilometer lange Streckenvariante über Muxia kann in zwei Tagen zurückgelegt werden. Entspannter ist es jedoch, sich drei Tage Zeit zu nehmen, um das Unterwegs-sein nochmals in vollen Zügen zu genießen.

Bei Etappe 4b lässt man Dumbria hinter sich und erreicht über A Grixa nach insgesamt 15,5 km das Tagesziel Quintans. Diese Route wirkt nicht so ländlich, wie der direkte Weg über Cee. Sie führt entlang größerer Landstraßen, auf Schotterwegen und kleinen Forststraßen. Dennoch ist die im positivsten Sinne besondere Atmosphäre Galiciens überall spürbar und immer wieder rückt vor allem ein typisches „Markenzeichen“ ins Blickfeld: die sogenannten Horreos.

Hier sieht man einen alten steinernen Kornspeicher, auch Horreo genannt, der typisch für Galicien ist.
Typisch Galicien: alte Kornspeicher, die sogenannten Horreos

Diese alten Korn- oder Maisspeicher mit ihrer Kastenform auf Steinsäulen gebaut sind einfach unverwechselbar. Doch all das ist nichts gegen das Bauwerk, das man im Laufe der Etappe 5b bestaunen kann.

Auf kleinen Straßen und unbefestigten Wegen führt diese Etappe durch einen Eukalyptuswald nun langsam Richtung Küste. Vorbei an Merexo, entlang des Monte de San Roque landet man im kleinen Hafenstädtchen Muxia an der Costa da Morte.

Muxia: lohnenswerter Zwischenstopp

Dort sollte man sich auf jeden Fall ein wenig Zeit nehmen, um durch die Gassen hinaus bis zum Leuchtturm zu wandern und die Wallfahrtskirche A Virxe da Barca zu besichtigen. Der Anblick dieses Heiligtums, direkt gebaut an den Felsen der Küste, ist alles andere als ein alltägliches Bild und eines der wohl beeindruckendsten Motive, die der Camino Finisterre zu bieten hat.

Das Bild zeigt das Heiligtum Virxe da Barca, eine Kirche in Muxia, Galicien, die direkt an der Küste steht.
Postkartenmotiv: die Wallfahrtskirche Santuario da Virxe da Barca bei Muxia
TIPP: Wer dieses Postkartenmotiv nicht verpassen möchte, sich jedoch erst einmal dazu entschieden hat, den direkten Weg nach Finisterre zu laufen, kann die nun im Folgenden beschriebene Strecke von Muxia nach Finisterre auch umgekehrt gehen und seinen Camino Finisterre in Muxia beenden.

Hat man die Wallfahrtskirche inmitten eines Felsenmeers an der Küste bei Muxia besichtigt, geht es weiter zum Tagesziel Lires, das nunmehr noch rund 15 Kilometer entfernt liegt.

Der letzte Tag auf dem Camino Finisterre bricht an. Von Lires aus führt die Etappe 6b nun endgültig nach Finisterre, zum Teil mit Küstenblick und Strandausflug. Fünf Kilometer nach Lires, in Höhe des Ortes Castrexe, lohnt sich der rund 200 Meter lange Umweg an den Praia do Rostro, ein zwei Kilometer langer Strand mit feinem Sand, von Dünen umgeben und direkt am offenen Meer gelegen.

Dann heißt es „auf zum Count-down“. Es sind nur noch rund acht Kilometer durch ein ländliches Gebiet, das man auf unbefestigten Straßen und durch Wälder durchstreift und schließlich ankommt, in Finisterre.

Von Finisterre Zentrum bis zum Leuchtturm am Kap (Teil 3)

Stationen: Finisterre Zentrum > Kap Finisterre (Leuchtturm) (3,5 km)

Kaum hat man das Zentrum des rund 5.000 Einwohner zählenden Ortes erreicht, zieht es die meisten Ankömmlinge jedoch gleich noch weiter: an das Kap Finisterre. Gut drei Kilometer, dann steht man vor ihm, vor dem Kilometerstein mit den Ziffern 0,00 – DAS Motiv für Erinnerungsfotos – dahinter der Leuchtturm von Finisterre.

An diesem Platz versammeln sich gegen Abend Pilger und Wanderer aller Nationen, um den Sonnenuntergang entgegenzusehen und eine lange Reise ausklingen zu lassen.

Dies ist der Leuchtturm am Kap Finisterre, der Endpunkt des Camino Finisterre.
Der Leuchtturm am Kap Finisterre ist Treffpunkt für Wanderer und Pilger aller Nationen.

War es in den vergangenen Jahren üblich, hinter dem Leuchtturm Gegenstände zu verbrennen, um Sorgen, Ängste und Ballast hinter sich zu lassen, ist dies mittlerweile aufgrund der Brandgefahr verboten. Doch der fast mystische Moment, wenn die Sonne über dem Atlantik am Horizont verschwindet und der Blick über den unendlich erscheinenden Ozean hat für viele eine ähnlich befreiende Wirkung auf die Psyche und den Geist. Die Tage, oft auch Wochen der Anstrengung auf dem Jakobsweg sind vergessen und einmal mehr bewahrheitet sich, was die US-amerikanische Schauspielerin Shirley MacLaine in folgende Worte fasste:

„Der Jakobsweg ist eine Reise der Seele.“

Kurztrip von Finisterre nach Muxia

Die Camino Finisterre Wegvariante über Muxia (Teil 2b) kann selbstverständlich auch umgekehrt gelaufen werden. Manche, die zunächst die Wegvariante über Cee (Teil 2a) gewählt haben, entscheiden sich nach ihrem Aufenthalt in Finisterre dazu in ein oder zwei Tagen auch noch den Weg mit Ziel Muxia einzuschlagen und von dort aus dann die Rückreise anzutreten.

Diese Teilstrecke von Finisterre nach Muxia oder umgekehrt eignet sich übrigens auch bestens für einen Kurztrip. Wer keine Zeit hat, den gesamten Camino Finisterre von Santiago de Compostela aus zu wandern, reist hierfür einfach mit dem Bus wahlweise nach Finisterre oder Muxia an und begibt sich dann auf den rund 28 Kilometer langen Wegabschnitt.

Mit dem Bus von Santiago de Compostela ans Kap Finisterre

Alternativ kann man das Kap Finisterre aber natürlich auch im Rahmen eines Tagesausflugs mit dem Bus von Santiago de Compostela aus anfahren, um nach einer kleinen Besichtigungstour vor Ort am gleichen Tag wieder zurückzufahren.

Doch gleichgültig auf welchem Weg man das Ende der Welt auch erreicht, eines ist sicher: der Aufenthalt dort wird unvergessen bleiben.

Camino Finisterre Höhenprofil

Für diejenigen, die sich zu Fuß auf den Camino Finisterre begeben, gleicht das Unterwegs-sein oft einem mentalen Cool-down. Doch wie entspannend ist diese letzte Reise tatsächlich? Ein Blick auf das Höhenprofil der Streckenabschnitte gibt Aufschluss.

Bei der Wegvariante über Cee sind rund 2.200 Höhenmeter Anstieg und 2.400 Höhenmeter Abstieg zu bewerkstelligen. Wählt man die Variante über Muxia geht es insgesamt gut 3.000 Höhenmeter bergauf und 3.200 Höhenmeter abwärts.

Generell ist der Camino Finisterre aber als eher mittelschwer einzustufen. Der Weg ist geprägt von der für Galicien typischen Hügellandschaft mit nur wenigen starken Auf- oder Abstiegen, wie die folgenden Höhenprofile zeigen.

Höhenprofil Gemeinsamer Wegabschnitt (Teil 1)

Santiago de Compostela – O Logoso/Hospital
Etappen 1-3 . Distanz ca. 60 km
Anstieg: ca. 1.602 m . Abstieg: ca. 1.485 m
Min. ca. 48 m . Max. ca. 483 m

Auf dem ersten Streckenabschnitt zwischen Santiago de Compostela und Hospital de Logoso ist lediglich mit zwei steileren Aufstiegen zu rechnen:

Der erste erfolgt rund 11 Kilometer nach Start. Kurz nach Augapesada und vor der Ortschaft Trasmonte verläuft der Weg binnen zwei Kilometern rund 250 Höhenmeter nach oben.

Gut 35 Kilometer weiter, im Laufe der dritten Etappe, wartet dann noch der Aufstieg am Monte Aro. Mit 150 Höhenmetern verteilt auf eine Länge von drei Kilometern ist dieser Höhenunterschied zwischen Santa Marina und Olveiroa jedoch durchaus als moderat zu bezeichnen.

Dies ist das Höhenprofil des Camino Finisterre zwischen Santiago de Compostela und Logoso.
Der erste Streckenabschnitt des Camino Finisterre ist moderat.

Camino Finisterre Wegvariante über Cee im Höhenprofil (Teil 2a)

O Logoso/Hospital – Cee – Finisterre
Etappen 4a-5a . Distanz ca. 28 km
Anstieg: ca. 618 m . Abstieg: ca. 879 m
Min. ca. 3 m . Max. ca. 374 m

Für diejenigen, die bei der Wegabzweigung bei O Logoso/Hospital nun über die Ria Corbucion direkt nach Finisterre wandern, gibt es vor allem eine Richtung: nach unten.

Relativ beschwerlich ist hier lediglich der rund drei Kilometer lange Abstieg vor dem Hafenstädtchen Cee mit einem Höhenunterschied von 280 Metern. Der Rest der Route ans Ende der Welt ähnelt schon fast einem Spaziergang mit kleinen Aufs und Abs.

Hier sieht man das Höhenprofil des Camino Finisterre zwischen Logoso, Cee und Finistere.
Höhenprofil des Camino Finisterre über Cee nach Finisterre

Höhenmeter der Wegvariante über Muxia nach Finisterre (Teil 2b)

O Logoso/Hospital – Muxia – Finisterre
Etappen 4b-6b . Distanz ca. 54 km
Anstieg: ca. 1377 m . Abstieg: ca. 1721 m
Min. ca. 2 m . Max. ca. 376 m

Die Wegvariante über Muxia hingegen ist ein wenig anstrengender. Immer wieder gibt es kleinere steilere Aufstiege, gefolgt von ebenso steilen Abstiegen, bis der echte Höhepunkt kurz nach Muxia bevorsteht: Gut 260 Höhenmeter innerhalb von drei Kilometern stehen hier auf dem Programm. 260 Höhenmeter, die man die nächsten zehn Kilometer bis nach Lires wieder gemütlich bergab wandert, um dann die restliche Strecke des Camino Finisterre über sanfte Hügel bis zum Ziel zurückzulegen.

Die Grafik zeigt das Höhenprofil des Camino Finisterre bei der Wegvariante über Muxia.
Hügeliges Höhenprofil: der Camino Finisterre über Muxia

Camino Finisterre Anreise und Abreise

Die vorstehenden Ausführungen haben gezeigt, auf welchen Wegen man den Camino Finisterre zurücklegen und das Ende der Welt – das Kap Finisterre – erreichen kann. Doch welche konkreten Verkehrsverbindungen gibt es, um von Finisterre bzw. Muxia die Rückreise anzutreten oder auch im Rahmen eines Kurztrips dort anzureisen?

Mit dem Bus von und nach Santiago de Compostela

Da beide Orte über keine Zugverbindung verfügen, sind Busse das bevorzugte Verkehrsmittel beim Camino Finisterre.

Mehrmals täglich verkehren Fahrzeuge zwischen Muxia, Finisterre und Santiago de Compostela. Die Abfahrzeiten können je nach Jahreszeit variieren. Aktuelle Informationen hierzu erhält man in den jeweiligen Tourismusbüros oder auf den Internetplattformen der öffentlichen Verkehrsmittel:

Öffentliche Verkehrsmittel mit Verbindungen auf dem Camino Finisterre
Monbus
Ferrin Group (für Muxia)

Verkehrmittelübergreifendes Portal
Rome2Rio

Hier sieht man den Fahrplan von Santiago de Compostela nach Finisterre und umgekehrt auf der Webseite von Monbus.
Mehrmals am Tag verkehren Busse von Finisterre nach Santiago de Compostela.

Beispiele Camino Finisterre Busverbindungen

Hier zwei Beispiele von Busverbindungen, der Dauer der Fahrt sowie der Kosten für die Fahrkarten:

Finisterre – Santiago de Compostela (und umgekehrt)
Bus über Cee . Reisedauer ca. 2 bis 3 Std . Kosten: 5 € bis 10 € (Quelle: Monbus)

Muxia – Santiago de Compostela (und umgekehrt)
Bus über Negreira . Reisedauer ca. 1 Std 15 Min . Kosten: 8 bis 10 € (Quelle: rome2rio)

Taxi als alternatives Verkehrsmittel

Alternativ zum Bus lässt sich die Rückfahrt auch mit einem Taxi bewerkstelligen. Allerdings sind Taxis nicht selbstverständlich an jeder Ecke zu finden, sondern müssen teilweise vorbestellt werden. Aus diesem Grunde empfiehlt es sich, die Taxifahrt mit Hilfe des Tourismusbüros oder mit dem Gastgeber der Unterkunft in Finisterre oder Muxia zu organisieren.

Hier sieht man ein Werbeschild eines Taxiunternehmens auf dem Camino Santiago de Compostela - Finisterre.
Taxi bitte! Transport auf Abruf auf dem Camino Finisterre
TIPP: Am besten man bildet mit anderen Reisenden eine Fahrgemeinschaft. So halten sich die Kosten für die Taxifahrt in Höhe von 100 bis 130 € nach Santiago de Compostela für den Einzelnen in Grenzen. Einfach direkt vor Ort umhören, wer Interesse an der Mitfahrgelegenheit hat und den Taxifahrer nach Pilgerangeboten fragen.

Wetter und Reisezeit auf dem Camino Finisterre

Der Entschluss steht, die Reiseplanungen für Camino Finisterre beginnen. Doch wann ist die beste Zeit, um auf dem Camino Finisterre zu wandern?

Grundsätzlich kann man den Weg ans Ende der Welt das ganze Jahr über zurücklegen. Mit welchen Niederschlagsmengen und Temperaturen im Jahresverlauf zu rechnen ist, zeigt exemplarisch das Klimadiagramm für das Kap Finisterre.

Hier sieht man ein Klimadiagramm vom Kap Finisterre mit Tages- und Nachttemperaturen sowie Niederschlagsmengen.
Das Wetter am Kap Finisterre

Man sieht deutlich, dass von Juni bis September mit der geringsten Regenwahrscheinlichkeit zu rechnen ist. Während dieser Zeit herrscht ein sehr moderates Klima mit angenehmen Tagestemperaturen von 20 bis 24 Grad und in der Nacht vom 13 bis 15 Grad. Einen Nachteil hat die Reise im Juli und August allerdings: In diesen Monaten ist der sonst so ruhige Camino Finisterre vergleichsweise stark frequentiert.

Aber auch das Unterwegs-sein außerhalb der Sommermonate hat seinen Reiz. Trotz des dann etwas raueren Atlantikklimas fallen die Temperaturen tagsüber in der Regel nicht unter 10 Grad. Mit einer etwas wärmeren Wanderausrüstung und Regenkleidung im Gepäck ist daher auch im Frühjahr und Herbst das Unterwegs-sein auf dem Camino Finisterre ein echtes Erlebnis.

Lediglich in den Wintermonaten November bis Januar, in denen mit bis zu 20 Regentagen und höheren Niederschlagsmengen im Vergleich zum restlichen Jahr gerechnet werden muss, sollte man sich gut überlegen, ob die dann sehr einsame Wanderung ans Ende der Welt den eigenen Vorlieben entsprechen würde.

Camino Finisterre Unterkünfte und Herbergen

Apropos einsam: Wenngleich der Ausklang einer Jakobswegreise am Kap Finisterre immer beliebter wird, hält sich jedoch bis heute das Pilgeraufkommen auf dem Camino Finisterre selbst in Grenzen. Nur wenige, die am Ende der Welt anzutreffen sind, haben den Weg raus aus Santiago de Compostela zu Fuß zurückgelegt, sondern reisen mit Bus oder Taxi an.

Obwohl die Infrastruktur auf diesem Wege nicht so sehr ausgebaut ist, wie zum Beispiel auf dem Klassiker der Jakobswege, dem Camino Frances, gibt es dennoch in der Regel auf dem Camino Finisterre keine Probleme eine Unterkunft zu finden. An allen Etappenzielen sind Herbergen oder kleine Pensionen vorhanden.

Einen Überblick über die Übernachtungsmöglichkeiten gibt diese GoogleMap, in der die Herbergen auf dem Camino Finisterre mit dem kleinen runden HelloWorld-Logo gekennzeichnet sind.

LESETIPP: Allgemeine Infos zu Übernachtungsmöglichkeiten gibt es im Beitrag „Jakobsweg Pilgerherbergen und andere Unterkünfte“.

Das kostet der Camino Finisterre

Die Kosten für das Unterwegs-sein auf dem Camino Finisterre ähneln denen auf anderen Jakobswegen in Spanien. Da der Weg an das Kap Finisterre in der Regel die Verlängerung einer vorangegangenen Reise ist, fallen keine separaten Fixkosten wie zum Beispiel für die Anschaffung der Ausrüstung an. Die zusätzlichen Fahrtkosten zurück nach Santiago de Compostela, dem Startort des Camino Finisterre sind mit rund 10 € bei der Fahrt mit dem Bus überschaubar. Wer sich mit drei anderen Weggenossen ein Taxi teilt, muss mit rund 25 bis 30 € rechnen. Was bleibt sind die Tageskosten für Übernachtung und Verpflegung, die zusätzlich zu Buche schlagen.

Welche Kosten hier tatsächlich anfallen, ist stark vom individuellen Bedarf abhängig. Wo übernachtet man? In günstigen Herbergen oder bevorzugt man Hotels mit mehr Luxus? Wie verpflegt man sich? Genießt man die Küche Galiciens in Restaurants oder versorgt man sich in Supermärkten mit dem Nötigsten? Abhängig von diesen Entscheidungen benötigen manche gerade einmal 20 € oder gar weniger, andere wiederum weit mehr als 50 € pro Tag.

LESETIPP: Detaillierte Anhaltspunkte wie man die eigenen Kosten für den Camino Finisterre kalkulieren kann, vermittelt der Beitrag „Jakobsweg Kosten: Wie teuer ist die (Pilger-)reise?“.

Camino Finisterre – Tipps und Infos für die Vorbereitung

Wer sich auf den Camino Finisterre begibt, war in der Regel bereits einige Zeit auf einem der Jakobswege mit Ziel Santiago de Compostela unterwegs. Im Zuge der Vorbereitungen der Jakobswegroute wurden bereits viele organisatorische Maßnahmen getroffen und Fragen geklärt.

Aus diesem Grunde halten sich die Planungen für den verlängerten Weg an das Kap Finisterre meist in Grenzen. Dennoch gilt es auch hier ein paar Überlegungen im Vorfeld anzustellen. Allem voran stehen hier sicher Fragen zur Etappenplanung sowie zur An- und Abreise im Mittelpunkt:

Etappen- und Reiseplanung

  • Wieviel Tage stehen für den Camino Finisterre zur Verfügung – inkl. Abreise sowie etwaiger Puffertage z. B. zum Verbleib in Muxia oder Finisterre?
  • Welche Wegvariante möchte man wählen? Über Cee oder über Muxia?
  • In welche Etappen und Distanzen soll der Weg eingeteilt werden?
  • Wie soll die Abreise vom Ende der Welt erfolgen?
  • Kann die Rückreise an den Heimatort am gleichen Tag stattfinden oder benötigt man ggfs. eine weitere Übernachtung in Santiago de Finisterre?

Packliste für den Camino Finisterre

Wer sich dazu entscheidet auf dem Camino Finisterre weiter bis ans Ende der Welt zu wandern, benötigt im Grunde die gleiche Ausrüstung wie für die Jakobswegreise bis nach Santiago de Compostela. Doch vielleicht hat man bei Ankunft in der Pilgerhauptstadt gemerkt, dass manche Utensilien auf der Packliste nicht notwendig sind oder man für die wenigen Tage auf dem Camino Finisterre auf bestimmte Gegenstände verzichten möchte.

Gepäckaufbewahrungsstellen bieten hier an, das Gepäck für die Zeit bis zur Rückkehr vom Camino Finisterre sicher zu verwahren. Die Kosten hierfür betragen je nach Anbieter zwischen 2,50 € und 6 € pro Gepäckstück. Plätze können zum einen über verschiedene Gepäckaufbewahrungsnetzwerke wie RadicalStorage, Stasher oder Nannybag online gebucht werden oder man nutzt den Gepäckaufbewahrungsservice von Correos, der spanischen Post. Wichtig jedoch: Unbedingt auf die Öffnungszeiten der Aufbewahrungsstellen achten!

LESETIPP: Eine ausführliche Zusammenstellung der Ausrüstung und Impulse für die eigene Packliste findet man im Beitrag „Packliste Jakobsweg: Das kommt in den Rucksack“.

Mit dem Pilgerpass auf dem Camino Finisterre

Bis Santiago de Compostela haben die meisten Jakobswegreisenden den Pilgerpass bzw. Pilgerausweis im Gepäck. Benötigt man diesen aber auch auf dem Camino Finisterre, obwohl dies kein offizieller Jakobsweg ist? Ein klares Ja, falls man auch auf diesem Weg in öffentlichen Herbergen übernachten möchte. Denn auch hier, auf dem Weg zwischen Santiago de Compostela und Finisterre ist die Vorlage des Pilgerdokumentes, in dem durch tägliche Stempel die Reise belegt wird, zur Übernachtung notwendig.

LESETIPP: Alle wichtigen Infos zum Pilgerausweis für den Jakobsweg: Wo man ihn bestellen kann, was er kostet und nützliche Hinweise zum Gebrauch.

Fisterrana und Muxiana: Urkunden vom Ende der Welt

Mit dem abgestempelten Pilgerpass kann man darüber hinaus aber auch in den Besitz der „Fisterrana“ bzw. „Muxiana“.

Die Abbildung zeigt die beiden Urkunden Fisterrana und Muxiana, die man auf dem Camino Finisterre erhalten kann.
Die Fisterrana (li) und Muxiana (re) bescheinigen die Wanderschaft ans Ende der Welt.

Analog zur „Compostela“, die man in Santiago de Compostela ausgehändigt bekommt, sind dies beides Urkunden, mit denen die Wanderschaft ans Ende der Welt bzw. von Finisterre nach Muxia bescheinigt wird. Erhältlich sind diese jeweils vor Ort im Fremdenverkehrsbüro und der öffentlichen Pilgerherberge.

Hier ein kurzer Überblick der wichtigsten Anlaufstellen in Finisterre, Muxia und Santiago de Compostela:

Finisterre
Tourismusbüro
Plaza de Constitucion 31/Rúa Carrumeiro, 10, Tel.: +34 627 23 97 31

Albergue Publico de Peregrinos de Fisterra
Rua Real 2, Tel.: +34 981 74 07 81

Muxia
Tourismusbüro/Office de Turismo
Calle Real, 35, Tel.: +34 981 74 20 01

Santiago de Compostela
Zentrales Tourismusbüro
Rua do Vilar, 63, Tel.: +34 981 55 51 29

Pilgerbüro
Rua Carretas, 33, Tel.: +34 981 568 846

Gepäckaufbewahrung Correos
Oficina Principal de Correos de Santiago, Rúa do Franco, 4

Camino Finisterre: von Erfahrungen profitieren

Pilgerstammtisch und Coaching

Die Jakobswegreise wird immer konkreter, viele Fragen sind geklärt, aber dennoch wünscht man sich den Kontakt mit Gleichgesinnten und möchte von deren Erfahrungen profitieren?

In diesem Falle bieten zum Beispiel regionale Pilgerstammtische eine wunderbare Möglichkeit zum persönlichen Erfahrungsaustausch. Einfach einmal einen Blick auf die nachstehende Karte werfen. Vielleicht gibt es den nächsten Pilgerstammtisch direkt um die Ecke.


TIPP: Von Erfahrungen profitieren kann man übrigens auch beim kostenlosen Jakobsweg-Coaching für Pilger-Neulinge von HelloWorld.

Bildergalerie Camino Finisterre

Neben dem persönlichen Erfahrungsaustausch können aber auch Impressionen vom Weg dazu beitragen, sich ein Bild vom geplanten Camino Finisterre zu verschaffen. Solche „bebilderten“ Erfahrungen hält die HelloWorld Bildergalerie zum Camino Finisterre bereit. 25 Momentaufnahmen von der Reise ans Ende der Welt vermitteln Interessierten eine kleine Vorstellung von der Umgebung, in der man sich zwischen Santiago de Compostela und Finisterre bewegt.

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