Camino Portugues Rundwanderweg . 25 außergewöhnliche Mauerwerke

Hier sieht am vom Camino Portugues Rundwanderweg drei Bilder, auf denen Mauerwerke mit unterschiedlichen Applikationen zu sehen sind.

Dieser Teil der Galerieserie zum „Abenteuer 50 Tage Camino Portugues Rundwanderweg“ zeigt ausgewählte Bilder von „Mauerwerken“, die auf unserer 900 Kilometer langen Tour auf Jakobswegen und entlang der Rias Baixas besondere Aufmerksamkeit erweckt haben.

Steinerne Kunstwerke

Man findet sie in den Dörfern und Ortschaften, im Zentrum und am Rand, auf der grünen Wiese und an der Küste, manche sind offensichtlich, andere erschließen sich erst auf den zweiten Blick: Mauerwerke unterschiedlichster Art, wobei der Begriff nicht zufällig gewählt ist, sind manche von ihnen doch wahre Kunstwerke ihrer einstigen Erschaffer – oder auch des Zahns der Zeit.

Die meisten mögen nun spontan an die vielen Gotteshäuser unterwegs denken, allen voran selbstverständlich an die Kathedrale von Santiago de Compostela mit ihren Engeln, Kreuzen und sonstigen aufwändigen Verzierungen. Anderen gehen vielleicht auch Porto, Barcelos, Rates oder Pontevedra – um nur ein paar Städte stellvertretend zu nennen – mit ihren Schmuckstücken der Bau- und Bildhauerkunst und den unzähligen Details durch den Kopf, die dort in Stein gemeißelt wurden. Oder um Michelangelo zu zitieren:

„Die Figur war schon in dem rohen Stein drin. Ich musste nur noch alles Überflüssige wegschlagen.“

Doch es sind längst nicht nur die Kirchen, Klöster und Kathedralen, die Beachtung verdienen. Auf dem Camino Portugues Rundwanderweg gibt es eine ganze Reihe Mauerwerke – Bilder von Schätzen aus Stein eben. Ein paar davon haben wir in diesem kleinen bebilderten Rundgang festgehalten:

Mauerwerke auf dem Camino Portugues Rundwanderweg

Ganz offensichtlich  sind natürlich die alten Hausfassaden, Ruinen und Mauertore ehemaliger Landsitze – sogenannte „Pazos“ – denen man vielerorts begegnet. Sie sind oft namenlos und unbekannt, aber lässt man diese „Lost places“ einmal auf sich wirken, so strahlen die zerfallenen Wände eine unglaubliche Atmosphäre aus.

Besonders kann man diese auch in den Ruinen des ehemaligen Palasts des Grafen von Barcelos spüren. Dort, wo man durch eine Art archäologisches Freilichtmuseum schlendert, sieht man auf kleinstem Raum zahlreiche steinerne Sehenswürdigkeiten: Särge, die auf dem Boden stehen, verzierte Brunnen an der Wand, Wappen im Mauerwerk. Doch das ist nur der Anfang.

Camino Portugues Rundwanderweg Mauerwerke

Während der gesamten Rundwanderung von Porto nach Porto fallen sie immer wieder auf, Symbole, Artefakte oder in Mauern eingelassene Statuen. Aber auch größere Highlights sind anzutreffen – Stein auf Stein gebaut vor allem in den Rias Baixas. Dazu gehören sicher der längste (so sagt man) Horreo in Lira, die Hüttenfundamente und Treppenstufen des Castro de Barona, der leicht quaderförmige Leuchtturm bei O Pindo oder auch der antike Brennofen für Keramik in der Nähe von Seixinos.

Doch ob groß oder klein, ob kurz oder lang, alle „Mauerwerke“ haben eines gemeinsam: Sie sind mehr als nur (Ge-)stein. Sie sind auch ein Stück Geschichte. Man muss sich nur darauf einlassen und die steinernen Kunstwerke erzählen ihre Geschichten.

Viel Spaß dabei!

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Hier findest Du unsere gesamte Galerieserie zum Camino Portugues Rundwanderweg.

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