Badischer Jakobsweg – die Pilgerroute in Baden-Württemberg

Der Badische Jakobsweg ist rund 300 Kilometer lang und verläuft von Laudenbach an der hessisch-baden-württembergischen Landesgrenze bis nach Breisach am Rhein entlang der Grenze zu Frankreich.

Wer sich auf diesen deutschen Jakobsweg begibt, darf sich auf eine moderate Weitwanderung in einer von Wald, Rebland und traumhaften Panoramen geprägten Umgebung freuen. Idyllische Weindörfer sorgen darüber hinaus für genussvolle Momente, charmante Städte laden zur Besichtigung ein und historische Gemäuer am Rande des Weges erzählen ein wenig von der Geschichte der Region.

Mit seiner Kombination aus Natur, Kultur und Genuss erfreut sich dieser Jakobsweg in Süddeutschland immer größerer Beliebtheit. Grund genug, ihn einmal etwas näher vorzustellen und über Wissenswertes zu informieren.

Wo startet der Badische Jakobsweg? Wo verläuft diese Wanderroute durch Baden-Württemberg? Wie sieht das Wegprofil aus? Welche Besonderheiten bietet die Strecke? Wie steht es um die Infrastruktur? Für wen ist dieser Weg geeignet?  …

Dieser Beitrag gibt Antworten und bietet darüber hinaus mit Etappenplan, GoogleMap und GPS-Daten nützliche Planungs- und Navigationshilfen für unterwegs.

TIPP: Für alle, die mit den Gedanken spielen, selbst die Jakobswege in Deutschland zu entdecken, bietet der Reisemarkt attraktive Angebote. Inspirationen findet man auf dem JakobswegReisen Marktplatz. Viel Spaß beim Stöbern!

Inhaltsverzeichnis

Badischer Jakobsweg – „Von der Sonne verwöhnt“

Wegverlauf und Etappen
– Badischer Jakobsweg Karte, GoogleMaps und GPS-Daten
– Etappenübersicht und Länge 

Die Routen des Badischen Jakobsweges
– Die nördliche Route
– Die mittlere Route
– Die südliche Route
– Badischer Jakobsweg – Fazit

Wissenswertes
– Unterkünfte und Infrastruktur
– An- und Abreise

Tipps für die Planung
– Etappenplanung
– Packliste


Lust auf deutsche Jakobswege?

Deutschland bietet ein großes Jakobswegenetz mit vielen attraktiven Wanderrouten. Neben dem Badischen Jakobsweg besonders beliebt: der Mosel-Camino von Koblenz nach Trier. Alle wichtigen Infos zum Weg gibt es im eMagazin JakobswegReisen kompakt!. Am besten gleich durchblättern oder herunterladen. Natürlich gratis!


„Badischer Jakobsweg – Von der Sonne verwöhnt“

„Von der Sonne verwöhnt.“: Dieser bekannte Werbeslogan stand nicht nur jahrzehntelang für Wein aus dem sonnenverwöhnten Baden, sondern passt auch wunderbar zum Badischen Jakobsweg.

Hier sieht man einen Sonnenuntergang, den man auf dem Badischen Jakobsweg bei Schriesheim erleben kann.
„Von der Sonne verwöhnt“ kann man auf dem Badischen Jakobsweg wörtlich nehmen.

Wer auf dieser Route die oberrheinische Tiefebene von der Badischen Bergstraße bis zum Kaiserstuhl durchwandert, befindet sich schließlich in einer der wärmsten Gegenden Deutschlands. Das milde, ja fast schon mediterrane Klima eignet sich ideal für eine „bewegte“ Auszeit und lädt dazu ein, sich in diesem Teil Süddeutschlands einmal etwas näher umzusehen.

Badischer Jakobsweg Karte, GoogleMaps und GPS-Daten

Der Badische Jakobsweg ist einer von mehr als 35 regionalen Jakobswegen und Zubringerstrecken, die sich durch ganz Deutschland ziehen und meist den Spuren historischer Handelswege und mittelalterlicher Straßen folgen. Er besteht aus drei Abschnitten, die sukzessive zwischen 2008 und 2019 ins Leben gerufen wurden. Der älteste Abschnitt ist der südliche Teil von Schutterwald bis Breisach. 2015 folgte die Eröffnung des mittleren Teils von Ettlingen nach Schutterwald und vier Jahr später schließlich die Ausschilderung der Nordroute von Laudenbach nach Ettlingen. Wie heute die gesamte 300 Kilometer lange Route des Badischen Jakobsweges aussieht, zeigt die nachfolgende GoogleMap.

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Übrigens: Auf vielen Streckenabschnitten nutzte man bei der Routenfestlegung bereits bestehende Wanderwege. Daher folgt man auf dem Badischen Jakobsweg nicht nur dem typischen Jakobswegsymbol, sondern auch Markierungen wie dem gelben „B“ des Blütenwegs, dem roten Balken des Odenwald-Vogesen-Wegs oder der roten Raute des Ortenauer Weinpfads. Allesamt sind dies beliebte Wanderrouten in Baden-Württemberg, wovon nicht zuletzt auch der Pilgerweg profitiert.

Sicher navigieren auf dem Badischen Jakobsweg in Süddeutschland

Der Badische Jakobsweg ist ab Ettlingen gut markiert. Bis dorthin jedoch sieht man die Muschel als typisches Jakobswegsymbol vergleichsweise selten. Vielmehr folgt man häufig anderen Wanderwegen, was durchaus zu Missverständnissen führen kann. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann hier direkt bei HelloWORLD die entsprechenden GPS-Daten kostenlos herunterladen. Einfach auf den Banner klicken:

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Etappenübersicht, Länge und Dauer

Wer den gesamten Badischen Jakobsweg zurücklegen möchte, sollte bei einer durchschnittlichen Tagesdistanz von rund 20 Kilometern mindestens zwei Wochen Zeit einplanen – Pausen- oder Besichtigungstage nicht eingerechnet. Eine beispielhafte Etappenplanung zeigt die folgende Tabelle:

Etappevon - bisDistanz
Badischer Jakobsweg . der nördliche Teil
1Laudenbach - Schriesheim25 km
2Schriesheim - Heidelberg10,5 km
3Heidelberg - Malsch25 km
4Malsch - Bruchsal19 km
5Bruchsal - Grötzingen19 km
6Grötzingen - Ettlingen13,5 km
Badischer Jakobsweg . der mittlere Teil
7Ettlingen - Gaggenau24 km
8Gaggenau - Baden-Baden14 km
9Baden-Baden - Neusatz22,5 km
10Neusatz - Oberkirch23,5 km
11Oberkirch - Schutterwald22 km
Badischer Jakobsweg . der südliche Teil
12Schutterwald - Langenwinkel20 km
13Langenwinkel - Rust13,5 km
14Rust - Sasbach23 km
15Sasbach - Breisach19,5 km
Etappenplanung leicht gemacht

Dank der ausreichenden Infrastruktur auf dem Badischen Jakobsweg lassen sich die Tagesdistanzen weitgehend den individuellen Bedürfnissen anpassen. Eine praktische Planungshilfe für die Etappenfestlegung steht kostenlos im HelloWORLD-Shop zur Verfügung.

Hier sieht man den Werbebanner für den kostenlosen Download des Etappenplans für den Badischen Jakobsweg

Die drei Routen des Badischen Jakobswegs

Was hat der Badische Jakobsweg nun aber konkret zu bieten? Passt diese Wanderroute zu den eigenen Erwartungen? Eine kleine Entdeckungsreise mit zahlreichen Impressionen vom Weg hilft bei der Entscheidungsfindung.

Die Nördliche Route

Stationen: Laudenbach > Weinheim > Schriesheim > Heidelberg > Wiesloch > Malsch > Bruchsal > Grötzingen > Ettlingen

Die Nordroute des Badischen Jakobsweges ist rund 100 Kilometer lang, wird vom Rand des Odenwalds und von Weinreben geprägt und von alten Burgen und Schlössern gesäumt. Die auch als „Frühlingsgarten“ Deutschlands bezeichnete Region gehört hierzulande zu den beliebten Wandergebieten und erfreute wohl bereits 1764 den Habsburger Kaiser Joseph II, der seine Eindrücke so beschrieben haben soll:

„Hier fängt Deutschland an, Italien zu werden.“ Kaiser Joseph II (1741-1790)

Von Laudenbach bis Heidelberg

An der Grenze zu Hessen geht die Wanderschaft los. Mit herrlichen Ausblicken auf die Rheinebene führt die Strecke zunächst von Laudenbach durch Weinberge und Waldstücke bis nach Weinheim. Dort angekommen lohnt sich nicht nur der Blick auf das liebevoll restaurierte historische Gerberviertel mit seinen hübschen Fachwerkhäusern. Vielmehr entpuppt sich der Ort als echtes „Paradies der Gartenkultur“. Mit Blick auf die Wahrzeichen der „Zwei-Burgen-Stadt“ – die Ruine Windeck und die Wachenburg – beginnt im Schlosspark die botanische Entdeckungsreise. Wer davon nicht genug bekommen kann, den locken darüber hinaus auch der nahe gelegene zwei Hektar große Schau- und Sichtungsgarten Hermannshof und der „Exotenwald“ mit 140 verschiedenen Baumarten aus aller Welt.

Von Laudenbach bis Heidelberg: Impressionen vom Badischen Jakobsweg.

Noch ganz fasziniert von der facettenreichen Flora wandert man nun in einem stetig wechselnden Auf und Ab an der Weinstadt Schriesheim vorbei bis nach Heidelberg. Die Stadt, die hierzulande nicht nur zu einer der schönsten, sondern auch zu den bekanntesten deutschen Städten weltweit zählt, ist ein attraktives Etappenziel auf dem Badischen Jakobsweg. Wenn man schon einmal hier ist, lohnt es sich etwas Zeit für eine ausgiebigere Stadtbesichtigung einzuplanen. Langweilig wird es beim Gang durch die Straßen garantiert nicht.

Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren …

Der schönste Weg in das Herz von Heidelberg führt am Neckar entlang über die 1788 errichtete „Alte Brücke“ mit dem von zwei weißen Türmen eingebetteten Brückentor. Kaum hat man dieses passiert, steht man neben dem „Brückenaffen“, das erste von vielen beliebten Fotomotiven, die nun auf dem Weg durch die Gassen Heidelbergs bis zum Schloss hinauf folgen.

Die Geschichte vom ungewöhnlichen Heidelberger Brückenaffen
Auf diesem Bild sieht man den Heidelberger Brückenaff, eine Skulptur mit Spiegel in der Hand.
Machtdemonstration: der Heidelberger Brückenaffe

Der ursprüngliche Brückenaffe saß bereits vor 500 Jahren im Turm der damaligen Brücke und war vor allem zum Spott der Mainzer Bischöfe gedacht. Mit dem Richtung Kurmainz zeigenden blanken Hinterteil – auch als Kurpfälzischer Gruß bekannt – wollte man deutlich machen, dass die Macht den Kurfürsten und nicht mehr den Bischöfen galt.
Der Spiegel in der Hand des Affen, der im Mittelalter Symbol für Eitelkeit, weltliche Begierde und Bosheit war, sollte hingegen auch Aufruf zur kritischen Selbsterkenntnis sein. Im Pfälzer Erbfolgekrieg wurde der Affe jedoch zerstört und erst 1979 durch den heutigen bronzefarbenen Brückenaffen ersetzt.
Dass heute viele Touristen den Affen berühren, ist einem Mythos zu verdanken. So verspricht dieser Wohlstand, wenn man über den Spiegel streichelt oder prophezeit die Rückkehr nach Heidelberg, wenn man die ausgestreckten Finger berührt.

Beim Bummel durch die Altstadt spürt man den Charme Heidelbergs deutlich – vorausgesetzt die Touristenströme halten sich in Grenzen. Der große Marktplatz mit seinen Cafés lädt zu einer kleinen Pause und zum Besuch der dort befindlichen Heiliggeistkirche ein. Ihr Kirchturm ragt über die ganze Stadt hinaus und wer einen einzigartigen Blick genießen will, muss „nur“ 208 Stufen überwinden und schon bieten sich beste Aussichten über die Stadt.

Wunderbare Aussichten erhält man aber auch ein paar Meter weiter. Vom Kornmarkt aus sieht man das Bauwerk, das Heidelberg weltberühmt gemacht hat: das Heidelberger Schloss, der Inbegriff deutscher Romantik. Wer es noch nicht kennt, kann dies jetzt nachholen. Zu Fuß oder ganz bequem mit der Bergbahn erreicht man den ehemaligen Herrschaftssitz, der majestätisch über dem Neckartal thront und darauf wartet, erkundet zu werden. Von den Schlossgemäuern selbst über den großen Schlossgarten bis hin zum Deutschen Apothekenmuseum verspricht dieser Platz vor allem eines: zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die es zu entdecken gilt.

Heidelberger (Stadt-)Ansichten

TIPP: Wer nach dem idealen Fotospot für einen Schnappschuss von den Heidelberger Highlights sucht, sollte sich auf die andere Seite des Neckars begeben. Vom sogenannten „Philosophenweg“ aus bietet sich ein traumhafter Blick auf die Alte Brücke, die Altstadt Heidelbergs und das Schloss.

Hinauf auf den Königstuhl

Manch einem mag es nun schwer fallen, sich von Heidelberg zu trennen, doch der Badische Jakobsweg fängt gerade erst richtig an und der Königstuhl, mit rund 570 Metern der höchste Berg in der Region, ruft.

Das Bild zeigt ein steinernes Wegzeichen mit der Aufschrift Königstuhl 2 km.
Nächste Station: der Königstuhl auf 570 Metern Höhe.

Von Heidelbergs Altstadt aus gelangt man wahlweise mit der Bergbahn oder zu Fuß hinauf. Die Bergbahn lässt je nach Andrang jedoch schon einmal ein oder zwei Stunden lang auf sich warten, sodass sich viele für den eigenen Aufstieg entscheiden. Vorausgesetzt man verfügt über die notwendige Kondition und Kraft in den Beinen, kann man hierfür die mit über 1200 groben Sandsteinstufen gepflasterte „Himmelsleiter“ nutzen oder man macht einen großen Bogen über die Bismarckhöhe und erspart sich dadurch das schweißtreibende Treppensteigen.

Doch gleichgültig ob bequem oder sportlich: Allen, die oben ankommen, bietet sich (bei entsprechenden Wetterverhältnissen) zum Abschied noch ein traumhafter Blick hinunter nach Heidelberg und über das Neckartal. Dann geht die Reise auf dem Badischen Jakobsweg auch schon weiter.

VORSICHT! Auf dem Weg zum Königstuhl gibt es eine Trainingsstrecke für Mountainbiker, die für Fußgänger verboten ist. Hier unbedingt auf die Warnschilder achten, um nicht andere und sich selbst zu gefährden.

„Fernwanderung“ in die Spargelstadt Bruchsal

Auf den Spuren des Fernwanderwegs Odenwald-Vogesen wandert man nun durch ein Waldgebiet und kann mit ein bisschen Glück unterwegs sogar Wildtiere zwischen den Bäumen beobachten. Nach einer Rast an der sogenannten „Schneiderschere-Hütte“ erreicht man kurz vor dem kleinen Weinort Malsch den Letzenberg. Dieser misst zwar nur 247 Meter, überrascht aber gleich mit zwei Besonderheiten: mit der außergewöhnlichen achteckigen Wallfahrtskapelle und einem atemberaubenden Rundblick vom Odenwald über das Kraichgau und den Schwarzwald bis zum Pfälzerwald. Es ist eine Fernsicht, auf die man bis zur Ankunft in Bruchsal nun leider erst einmal verzichten muss. Dafür verspricht die Spargelstadt dann aber interessante historische Einblicke.

Aussichtsreich: Unterwegs von Heidelberg nach Bruchsal.

Ganz nach dem Motto „Bruchsal erleben“, lädt vor allem die große Schlossanlage zu einem Ausflug in das 18. Jahrhundert, in die Zeit der Speyerer Fürstbischöfe, ein. Beim Besuch der ältesten geistlichen Barockresidenz am Oberrhein blickt man auf eine 300 Jahre alte Geschichte zurück. Dafür sollten sich Kulturinteressierte aber ein wenig Zeit nehmen, gibt es doch innen wie außen viele (verborgene) Schätze ausfindig zu machen, bevor man die Wanderung auf dem Badischen Jakobsweg fortsetzt.

Rätselraten auf dem Königsstuhl
Das Bild zeigt einen Stein mit der Inschrift AIS und einer Schneiderschere.
Rätselhafte Inschrift auf dem Königstuhl.

„Direkt vor uns liegt ein Rätsel.“ So beginnt die kleine Geschichte auf einer Schautafel, die an der Schneiderschere-Hütte zwischen Königstuhl und Malsch ins Auge fällt. Daneben liegt ein Stein mit eingemeißelter Schere und der Inschrift „AIS“ mit den Jahreszahlen 1729 und 1841. Über deren Bedeutung rätseln bis heute Geschichtsforscher und Hobbyhistoriker gleichermaßen.
Ist hier wirklich ein Gaiberger Schneider mit seiner eigenen Schere erstochen worden, wie der Volksmund sagt? Oder stellt die Schere einfach eine uralte Gemarkungsgrenze dar, vielleicht gar eine Wegkreuzung? Ein bislang ungelöstes Rätsel …

Von der Spargelstadt bis nach Ettlingen

Ettlingen naht und damit das Ende des nördlichen Teils des Badischen Jakobsweges. Am Rande der Kraichgauer Hügellandschaft darf man sich auf Natur und Kultur gleichermaßen freuen, wenngleich für das ein oder andere Highlight auch schon einmal ein kleiner Abstecher notwendig ist.

Hier sieht man die Kapelle am Michaelsberg, die auf der Route des Badischen Jakobsweges liegt.
Malerischer Anblick bei Sonnenschein: der Michaelsberg mit Kapelle.

Lohnenswert ist zum Beispiel kurz nach Bruchsal der Umweg über den 272 Meter hohen Michaelsberg, wo der Turm der barocken Michaelskapelle in den Himmel ragt. Je nach Sonnenlicht kann man hier einen wahrhaft malerischen Anblick genießen, um dann mit ein wenig Anstrengung über den Durlacher Turmberg gleich zwei besonders reizvolle Städte entlang der Jakobswegroute zu erreichen.

Wer einen kleinen Abstecher in die ehemalige badische Residenzstadt Durlach machen möchte, steigt am besten über das mehr als 200 Jahre alte „Hexenstäffele“- ein 528 Stufen umfassender Treppenweg – vom Turmberg aus nach unten, um sich in der Altstadt umzusehen. Mit einer sehr langen Geschichte, die bereits 120 n. Chr. begann, gilt sie als Geheimtipp in der Region. Und in der Tat: Mit ihren malerischen Plätzen bietet sie ein schönes historisches Ambiente für Entdeckungsfreudige, auf die zehn Kilometer weiter gleich das nächste Kleinod wartet.

Ettlingen, die „Kulturhauptstadt des Albtals“ mit ihrem idyllischen Stadtkern am Flüsschen Alb gelegen begeistert jeden Besucher. Die Martinskirche, wunderschöne Fachwerkhäuser oder das markgräfliche Barockschloss stellen ganz bestimmt einen sehenswerten Endpunkt der Nordroute des Badischen Jakobsweges und ein ideales Etappenziel dar.

Malerische Natur und reizvolle Städte: Endspurt auf der Nordroute.

TIPP: Lust darauf, das Unterwegssein auf dem Badischen Jakobsweg mit einem Theaterbesuch im historischen Ambiente zu verbinden? Eine wunderbare Gelegenheit dazu gibt es von Juni bis August zum Beispiel bei den Ettlinger Schlossfestspielen.

Die Mittlere Route des Badischen Jakobsweges

Stationen: Ettlingen > Gaggenau > Baden-Baden > Neusatz > Sasbachwalden > Oberkirch > Offenburg > Schutterwald

Der mittlere Teil vom Badischen Jakobsweg reicht von Ettlingen bis zum Örtchen Schutterwald. Die rund 100 Kilometer lange Strecke macht richtig Spaß. Die Wanderung durch das Bühlertal und die Ortenau führt durch malerische Weinberge und sorgt für Entspannung und Genuss.

Von Ettlingen nach Baden-Baden

Nach dem Start in Ettlingen heißt die erste Station Gaggenau. Auf dem Weg dorthin befindet man sich fast ausschließlich in den bewaldeten Höhen des Alb- und Murgtals. Ohne größere Anstrengung lassen sich hier die angenehmen Waldpfade Schritt für Schritt zurücklegen.

Der Wegabschnitt selbst ist nicht sehr spektakulär, hält am Ende aber eine interessante, in Stein gemeißelte Information bereit: noch 2.468 Kilometer bis Santiago de Compostela. Welche Route bei der Berechnung dieser Distanz zugrunde gelegt wurde, bleibt leider unerwähnt. Die Luftlinie ist vermutlich nicht gemeint, beträgt diese laut luftlinie.org lediglich rund 1.500 Kilometer. Doch so oder so: Im Vergleich dazu ist der 300 Kilometer lange Badische Jakobsweg ein Katzensprung und ideal, um bei einer kleinen Auszeit Süddeutschland ein wenig näher kennenzulernen.

Hier sieht man einen Kilometerstein, der die Entfernung vom Badischen Jakobsweg nach Santiago de Compostela zeigt.
Von Gaggenau aus sind es „nur“ noch rund 2.500 Kilometer bis Santiago de Compostela.

Zwischen Gaggenau und Baden-Baden hält die Wanderroute abwechslungsreiche Passagen bereit. Beim Gang durch die sogenannte Wolfsschlucht gelangt man zum Beispiel an den Aussichtspunkt „Verbrannte Felsen“. Dieser exponierte Platz hält wohl eine der schönsten Panoramen im Murgtal bereit und bietet mit der danebenstehenden Lukashütte auch gleich den idealen Rastplatz. Nach einer kleinen Pause mit Fernsicht wandert man schließlich am Fuße des Merkur in den Baden-Badener Stadtteil Lichtenthal mit seinem mittelalterlichen Kloster, dessen Kirche und Klosterhof bei Interesse zur Besichtigung geöffnet ist.

Tolle Wanderpassagen auf dem Weg nach Baden-Baden.

TIPP: Wer ein wenig Klosterleben schnuppern möchte, hat in der Cistercienserinnen-Abtei des Klosters Lichtenthal die Möglichkeit dazu. Für die Übernachtung stehen verschiedene Angebote zur Verfügung.

Zu Gast in der „kleinsten Weltstadt“

Der anschließende Weg in das Zentrum Baden-Badens verläuft im Grünen entlang des Oosbachs. Wer Lust auf einen weiteren kleinen Städtetrip am Rande des Badischen Jakobsweges hat, kann hier in den Straßen und Gassen jede Menge Sehenswertes entdecken – und entspannen.

Das Foto zeigt einen Blick in das alte Friedrichsbad in Baden-Baden.
Perfekter Ort für eine kleine Auszeit vom Jakobsweg: das alte Friedrichsbad in Baden-Baden.

Bereits vor mehr als 2000 Jahren hatte die „kleinste Weltstadt“ nämlich vor allem das Ziel mit ihren Bädern, Quellen und grünen Parkanlagen eine Oase der Erholung zu schaffen. Ein Ansinnen, dem Baden-Baden bis heute nachkommt. Als Teil des UNESCO Welterbe „The Great Spa Towns of Europe“ gehört es zu den elf bedeutendsten Kurstädten Europas und zieht Gäste aus aller Welt an. Ein idealer Platz also für eine Bade- & Wellnessauszeit zum Beispiel im historischen Friedrichsbad oder der Caracalla-Therme, um dann erholt den nächsten Wanderetappen entgegenzusehen.

Von Baden-Baden bis Schutterwald – der Ortenauer Weinpfad

Weinberge, wohin man auch blickt: Von Baden-Baden bis nach Schutterwald folgt der Badische Jakobsweg dem Ortenauer Weinpfad – und der macht seinem Namen alle Ehre.

„Die schönen Dinge siehst du nur, wenn du langsam gehst.“ Haemin Sunim, koreanischer Zen-Mönch

Auf den Anhöhen des Reblands bieten sich traumhafte „Augenblicke“, von denen je nach Tageszeit und Sonnenlicht einer schöner als der andere erscheint. Das Rheintal und die kleinen Ortschaften sorgen immer wieder für neue Impressionen, ergänzt durch eine Vielzahl weiterer Eindrücke, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

Traumhafte „Augenblicke“ auf dem Badischen Jakobsweg.

Von der Fatima Kapelle bei Eisental über die Gedenkstätte La Salette, die an die Marienerscheinung 1846 im gleichnamigen Ort bei Grenoble erinnert, bis zur historischen Burg Windeck erwecken etliche Sehenswürdigkeiten die Aufmerksamkeit. Zwischen dem Blumendorf Sasbachwalden und dem Rotweindorf Kappelrodeck bleibt der Blick jedoch noch an etwas anderem hängen: an Kunstwerken des Sasbachwaldener Kunstpfads „WEINSÜDEN“.

Auf dem rund zwei Kilometer langen Rundweg, der teilweise parallel zum Badischen Jakobsweg verläuft, kann man insgesamt 32 Kreationen bestaunen, die allesamt „Weinbau und Genuss“ zum Gegenstand haben. Ein sehr treffliches Thema für dieses Gebiet, wovon natürlich auch der Badische Jakobsweg profitiert.

Kunst am Rande: der Sasbachwaldener Kunstpfad „WEINSÜDEN“.

Genussreiche Wanderregion

So verbindet zum Beispiel Kappelrodeck unter dem Motto „Wein. Wandern. Sein.“ Wandern und Genuss im Rahmen von kulinarischen Weinwanderungen, Weinproben oder einer Schnapsbrunnentour. Letztere tangiert die Jakobswegroute leider nicht, aber keine Sorge: Zwischen Sasbachwalden und Offenburg finden Wanderer auch so einige „Genussstationen mit Selbstbedienung“. Obstbrände und Liköre regionaler Brennereibetriebe können hier gekostet werden. Um ein kleines Entgelt in die dafür aufgestellten Kassen wird gebeten und glücklicherweise honorieren die meisten Passanten diesen Service entsprechend und helfen so mit, die Zukunft dieses kleinen Schlaraffenlandes zu sichern.

Doch nicht nur für das leibliche Wohl ist auf diesem Streckenabschnitt gesorgt. Die Reblandschaften, deren Farben vom zarten Grün im Frühjahr bis zu satten Rot- und Gelbtönen im Herbst reichen, bieten fast das ganze Jahr über eine malerische Wanderumgebung, die bei jedem Schritt die Seele streichelt. Was will man mehr?

Natur, Genuss und Kultur gehen auf dem Badischen Jakobsweg Hand in Hand.

Vorbei an Burgruinen, alten Schlössern und charmanten Kapellen erreicht man schließlich Offenburg. Die Stadt – gerne auch als „Tor zum Schwarzwald“ bezeichnet – lädt zur Besichtigung des historischen Stadtkerns mit seinen barocken Bauten ein, bevor das rund sechs Kilometer entfernte Schutterwald ruft. Dort, wo die Sankt-Jakobuskirche an die Pilgertradition der Ortschaft erinnert, endet dann schließlich auch der mittlere Teilabschnitt und es startet die Südroute des Badischen Jakobsweges.

WEGVERBINDUNGEN: In Schutterwald kreuzt sich der Badische Jakobsweg mit dem Kinzigtäler Jakobusweg. Letzterer führt nach Kehl, von wo aus man über einen Zubringerweg nach Straßburg, dem Startpunkt des Elsässer Jakobsweges, gelangt.

Der Badische Jakobsweg im Süden

Stationen: Schutterwald > Langenwinkel > Rust > Sasbach > Breisach

Auf dem südlichen Abschnitt des Badischen Jakobsweges ist es mit der nahtlosen Rebland-Idylle, dem sanften Auf und Ab und den großartigen Fernsichten erst einmal vorbei. Rund 60 Kilometer wandert man ohne große Anstrengung und Abwechslung auf ebenen Feldwegen von Ort zu Ort und passiert dabei Lahr.

Die Stadt ist für Kulturinteressierte sicher eine willkommene Station und so manches Baudenkmal wie der um 1220 erbaute Storchenturm zieht hier die Aufmerksamkeit auf sich. Als Teil des ehemaligen Wohnsitzes der Geroldsecker ist er heute Wahrzeichen der Stadt und Zeitzeuge der staufischen Burgenbaukunst.

Das Bild zeigt den Storchenturm in Lahr, ein echter Hingucker auf dem Badischen Jakobsweg.
Der Storchenturm ist das Wahrzeichen von Lahr.

In der Burgheimer Kirche gibt es hingegen Wandmalereien aus dem späten 15. Jahrhundert zu begutachten, der Denkmalhof zeigt Grabplatten und Epitaphien (Grabinschriften) von der Gotik bis zum Barock und auch das rote mittelalterliche Rathaus mit Sonnenuhr gehört bestimmt zu den sehenswerten historischen Gebäuden, bevor man Lahr wieder verlässt und die Wanderung auf dem Badischen Jakobsweg fortsetzt.

Willkommen im Naturgarten Kaiserstuhl

Über Rust – bekannt durch Deutschlands größten Freizeitpark – geht es bis zum Rhein. Dann endlich befindet man sich wieder inmitten der lieb gewonnenen, für den Badischen Jakobsweg so typischen Weinbergkulisse und durchquert kleine Weinbaugemeinden wie Sasbach oder Burkheim.

Der sogenannte „Naturgarten Kaiserstuhl“ bietet ein letztes Mal Natur-Genuss vom Feinsten und kleine historische Highlights. Die Wallfahrtskapelle am Litzelberg mit herrlicher Aussicht auf das Kaiserstühler Rebland, gehört hier sicher ebenso dazu wie die Burg Sponeck, bevor es auf den buchstäblich letzten Metern der Jakobswegroute noch einmal bergauf geht.

Wegimpressionen vom Jakobsweg in Baden-Württemberg.

Am Zielort Breisach führt der Badische Jakobsweg nämlich hinauf zum Münsterberg. Dort oben liegt das Wahrzeichen Breisachs, das St. Stephansmünster, erbaut im 12.-15. Jahrhundert im romanischen und gotischen Stil. Obwohl es im Zweiten Weltkrieg stark zerstört wurde, haben sich im Inneren bedeutende Werke von einigen der größten Künstler ihrer Zeit erhalten, darunter das monumentale Wandgemälde „Das Jüngste Gericht“ von Martin Schongauer (1488-1491) – ein sicher mehr als würdiger Abschluss einer erlebnisreichen Wanderung auf dem Badischen Jakobsweg.

Badischer Jakobsweg – ein Fazit

Die Pilger- und Wanderroute von Laudenbach bis Breisach ist ideal für alle, die das Unterwegssein in der Natur gerne mit kulturellen Einblicken kombinieren. Der Badische Jakobsweg bietet beides in Hülle und Fülle: Weinberge, Ausblicke auf das Rheintal, den Schwarzwald, die Rheinebene mit Wiesen und Feldern, zahlreiche historische Plätze und Ortschaften mit großen und kleinen Sehenswürdigkeiten. Und das Beste: Man muss kein Wanderprofi sein, um diesen Weg zu gehen. Dank des moderaten, oft recht flachen Wegverlaufs eignet er sich auch für eher unerfahrene Wanderer.

JakobwegReisen Marktplatz – Inspirationen für Reisen auf dem Jakobsweg
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Hier sieht man den Werbebanner für den Marktplatz JakobswegReisen Reiseangebote.

Infrastruktur auf dem Jakobsweg Baden-Württemberg

Wie hoch die Beanspruchung unterwegs tatsächlich ist, hängt aber nicht nur vom Höhenprofil, sondern auch stark von der gewählten Etappenlänge ab. Die meisten Regionen verfügen über eine gute Infrastruktur in Sachen Unterkünfte. Bei den Wegabschnitten, wo dies nicht der Fall ist,  besteht aber die Möglichkeit das gut ausgebaute öffentliche und regionale Verkehrsnetz zu nutzen, um kürzere Etappen planen zu können. Es ist empfehlenswert, sich hier bereits im Rahmen der Planung über die Zug- und Busverbindungen zu informieren.

Während der Wandertour sollte man auch bedenken, dass unterwegs nicht überall Verpflegungs- und Einkehrmöglichkeiten vorhanden sind. Über die jeweilige Situation informiert man sich am besten am Vortag direkt vor Ort, um im Fall der Fälle vor dem Start noch ausreichend Tagesverpflegung besorgen zu können.

TIPP: Einen Pilgerpass benötigt man auf dem Badischen Jakobsweg nicht zwingend. Wer jedoch von den eher seltenen Pilgerangeboten profitieren und seine Reise mit Stempeln dokumentieren möchte, kann den Pilgerausweis bei Jakobusgesellschaften wie zum Beispiel der Deutschen St. Jakobus-Gesellschaft e.V. anfordern.

An- und Abreiseinfos

Der Jakobsweg in Baden stellt ebenso wie der Pfälzer Jakobsweg eine attraktive Option für die Wander- und Pilgerschaft in Süddeutschland dar. Doch wie sieht es mit der An- und Abreise aus?

Hier sieht man eine Pilgerfigur aus Kupferblech, die in Laudenbach, Startort des Badischen Jakobsweges, steht.
In Laudenbach trifft man gleich zum Start der Wander- und Pilgertour auf dem Badischen Jakobsweg auf diese Pilgerfigur aus Kupferblech.

Sowohl Laudenbach als auch die Startpunkte der mittleren und südlichen Teilabschnitte und der Zielort Breisach sind mit dem Auto erreichbar. Alternativ dazu kann man aber auch die gute Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz der Bahn nutzen, wie folgende Beispiele zeigen.

Anreise zum Badischen Jakobsweg

Nach Laudenbach mit der Bahn ab
Frankfurt (Main) Hauptbahnhof > Reisedauer ca. 50 Minuten . Kosten ab 15,00 €
Stuttgart Hauptbahnhof  > Reisedauer ca. 1,5 Stunden . Kosten ab 20 ,00 €
Berlin Hauptbahnhof > Reisedauer ca. 5,5 Stunden . Kosten 2. Klasse ab 50,00 €

Abreise von der süddeutschen Wander- und Pilgerroute

Von Breisach mit der Bahn nach
Stuttgart Hauptbahnhof > Reisedauer ca. 2,5 Stunden . Kosten ab 45,00 €
München Hauptbahnhof > Reisedauer ca. 6 Stunden . Kosten ab 90,00 €
Köln Hauptbahnhof > Reisedauer ca. 4 Stunden . Kosten ab 45,00 €

Links für die An- und Abreiseplanung

Um die An- und Abreise zum Badischen Jakobsweg zu planen, stehen folgende Internetplattformen zur Verfügung:

Verkehrsmittelübergreifende Transportsuchmaschine:

Außerdem: Internetplattform für den öffentlichen Nahverkehr mit Fahrplänen und Tickets, falls man auch während des Unterwegsseins mobil bleiben möchte:

Badischer Jakobsweg: Tipps für die Planung

Die Entscheidung für den Badischen Jakobsweg ist gefallen, die Vorbereitungen zur eigenen Reise können beginnen. Einen ersten allgemeinen Überblick haben vorstehende Informationen gegeben, doch nun geht es an die Reise- und Etappenplanung. Vor allem folgende Überlegungen stehen dabei im Vordergrund:

Etappen- und Reiseplanung für den Badischen Jakobsweg

  • Wie viele Tage stehen für die Wanderung auf dem Badischen Jakobsweg zur Verfügung?
  • Sollen Puffer- bzw. Pausentage eingeplant werden und falls ja, wo?
  • Wie viele Kilometer möchte man pro Tag zurücklegen? Bei der Beantwortung dieser Frage unbedingt die eigene Kondition und Fitness gut einschätzen!
  • Sollen Unterkünfte im Vorfeld gebucht werden? Gerade in kleineren Ortschaften ist es sinnvoll, hier mit den örtlichen Tourismusbüros Kontakt aufzunehmen.
TIPP: Wer Unterstützung für die Vorbereitung der Jakobswegreise benötigt, kann im HelloWORLD-Shop ganz einfach die kostenlose Planungshilfe „Badischer Jakobsweg Etappenplan“ herunterladen.

Packliste

Der Reisetermin steht fest, viele Vorbereitungen sind bereits getroffen, fehlt nun noch die Zusammenstellung der Packliste für die Wanderung auf dem Badischen Jakobsweg. Bei der Auswahl der Ausrüstung gilt die Devise: So viel wie nötig, so wenig wie möglich.

LESETIPP: Hilfreiche Hinweise und Tipps zur Ausrüstung findet man im Beitrag „Das kommt in den Rucksack“ oder gleich im HelloWORLD Shop die kostenlose Jakobsweg Packliste für die eigene Vorbereitung herunterladen.

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